Alles ist schwer, bevor es leicht wird… (dein Start in die Selbständigkeit)

Kommt es dir auch oft so vor, dass alles schwer ist, bevor es dann leicht wird? So ist es gefühlt dem Hörensagen nach für etliche Gründer da draußen. Dennoch arbeiten sie eifrig an ihrer Vision, ihrer Berufung oder ihrem Traum. Gott sei Dank ist dem so, denn was wäre die Welt ohne mutige Gründer, die über die Schwelle des „es ist zu Beginn so schwer“ hinaus gehen und den Schritt wagen.

„Alles ist schwer, bevor es leicht ist“ ist nicht nur der Titel des Buches vom deutschen Shaolin Marc Gassert, sondern beschreibt die Erfahrungen und die Denkweisen jener Menschen, die diesen Sprung geschafft haben, dabei sind, ihn zu wagen oder ihn noch vor sich haben. Gefühlt darf jeder Gründer durch diese Phase und das ist auch gut so. Zumindest aus der Rückschau betrachtet. Denn es darf und muss vielleicht auch ein bisschen schwer sein oder sich zumindest so anfühlen.

Erfolg auf Knopfdruck und mit einer zu großen Leichtigkeit ist in den seltensten Fällen die Realität.


Ich finde es wichtig mit entsprechendem Respekt an das große Vorhaben zu gehen, seine Träume zu realisieren und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass in meiner Erstgründungszeit auch eine gewisse Portion Angst mit von der Partie war. Eine positive Angst, die auch als Aufregung was passiert, wenn es nicht so läuft, wie ich mir das damals alles ausgemalt hatte, gedeutet werden kann bzw. konnte. Selbstständigkeit oder Unternehmertum ist eben auch bei weitem kein Zuckerschlecken.

Warum schreibe ich das?

Allzu oft höre ich von tollen Ideen, die leider nur auf Papier existieren. Warum? Weil sie aufgrund von Ängsten, Schwierigkeiten, „was wäre wenn“-Gedanken oder purer Ahnungslosigkeit, wie vorzugehen ist, nicht angegangen geschweige denn umgesetzt werden. Das ist so megaschade, denn es sind Ideen, die in die Welt und umgesetzt gehören. 

Ich empfehle in diesen Situationen immer wieder, sich einen Sparringspartner zu suchen, mit dem offen und ehrlich die Vorhaben ausführlich und ergiebig diskutiert werden können. Gespräche sollten gesucht werden mit Menschen, die ein ehrliches, jedoch auch ein kritisch-motivierendes Feedback mit den passenden Ratschlägen (hier nicht im Sinne von „jeder Ratschlag ist ein „Schlag“) erteilen können. Doch wer sind diese Menschen und wo findest du sie? Nicht ganz einfach. Es gibt sicherlich in deinem Umfeld Menschen, die selbständig ihr Geld verdienen oder evtl. bereits ein System gebaut haben, also Unternehmer sind.

Suche gezielt Kontakt zu Sparringspartnern

Genau solche Menschen suche dir bitte schnellstmöglich und stelle ihnen dein Vorhaben vor. Und zwar so, dass sie es verstehen können. Nicht zu kompliziert, idealerweise auf einem Blatt Papier und denke dabei nicht nur an das Produkt selbst, sondern gleich auch an die Wirtschaftlichkeit deines Vorhabens. Überlege dir einige sehr gute Fragen, von denen du der Meinung bist, dass dir die Antworten von diesen Menschen weiterhelfen können. Andere Sichtweisen bringen die unterschiedlichsten Gedanken zum Erfolg oder auch möglichen Misserfolg deiner Idee. 

Gehe nicht gleich in die Verteidigung, sollte ein kurzer heftiger negativer Wind dir entgegenblasen, sondern nimm alle Feedbacks ohne Voreingenommenheit auf, auch wenn es teilweise sicher schmerzhaften Wahrheiten sein können. Hinter jedem Feedback kann ein wertvoller Impuls für deine nächsten Schritte – die Weiterentwicklung deines Vorhabens – stecken.

Jetzt hast du einen Feedbackgeber nach seiner Meinung gefragt und bist evtl. ein wenig geknickt. Kopf hoch! „Der nächste bitte.“ Bereite dich erneut vor und nimm das negative Feedback des ersten Feedbackgebers mit und konfrontiere den nächsten Sparringspartner mit genau den Einwänden des vorherigen. Stell ihm oder ihr wieder diese Fragen und hör zu, schreib mit und denke nach.

Die Auswertung des Feedbacks

…ist wichtig! Logisch, sonst würdest du dir die Mühen nicht machen müssen. Notiere dir alles, was du als Feedback genannt bekommen hast und werte es für dich persönlich aus und optimiere dein Angebot. Auch die Empfehlungen, die du nicht für wichtig und umsetzungswürdig hältst, lege bitte nicht zu weit weg, denn denke dran, dass du die Empfehlungen von Personen bekommen hast, die schon irgend etwas richtig gemacht haben müssen. Sofern du die richtigen Sparringspartner ausgesucht hast.

Meine Erfahrung ist, dass die Selbständigkeit und das Unternehmertum sehr viel mit Erfahrung zu tun hat. Ein Beispiel, über das ich erst heute wieder nachgedacht habe. Es gibt so viele gute Bücher zum Thema Personalführung und doch machen wir immer wieder Fehler in diesem Bereich. Heißt für mich, es ist zu einem Großteil die selbstgemachte Erfahrung, die dich zum gewünschten Erfolg führt, nicht (zwingend) immer die leider oft theoretisch orientierte Literatur, die dir den schnellen Erfolg verspricht und den Königsweg aufmalt. Den den gibt es vermutlich nicht. Auch wenn dies sehr schön wäre.

Also, geh raus und mach deine Erfahrung. Etliche der großen Unternehmer hatten ein paar „Pleiten“ bevor sie dann mit der nächsten Idee richtig durchgestartet sind.

What are you waiting for?! 

Podcast or not?!

Eine viel gestellte Frage lautet: Worauf achte ich beim Erstellen eines Podcasts?

Kannst du dir vorstellen, dass es bereits seit 2005 Podcasts gibt? Apple wieder einmal hat massiv zum Wachstum dieses Mediums beigetragen. Heute – in 2020 – ist das Medium Podcast kaum noch aus dieser Welt wegzudenken. Gut so! Denn auch wenn dieses Podcast-Wirrwarr heute kaum noch zu überblicken ist vor lauter Angeboten, ist es dennoch ein geniales Medium, um Inhalte und Wissen zu konsumieren und für uns Marketer, Wissen und Inhalte unter die Leute zu bringen.

Dennoch, und deswegen schreibe ich diesen Artikel, kommt es mir so vor, als gäbe es mittlerweile ein Überangebot an Podcasts. Klar, wenn etwas erfolgreich läuft und zum Produktabsatz und zum Aufbau von Reichweite beiträgt, springen alle – naja viele – auf den Zug auf. Doch was anfangs noch recht viel Spaß macht und lukrativ erscheint, endet leider für ich vermute die allermeisten in einem Desaster mit negativen Folgen.

Sind Podcasts noch “in”?

Du rennst draußen rum und siehst überall Menschen mit Airpods und Kopfhörer anderer Anbieter in den Ohren. Telefonate? Musik? Hörbücher? Oder Podcasts? Ich selbst nutze dieses Medium ebenfalls oft. Beim Sport, beim Autofahren, teilweise auch im Wald beim Spazierengehen. Doch was mir zuletzt aufgefallen ist… es wird immer schwieriger, gute und vor allen Dingen auch qualitativ gut gemachte Podcasts zu finden.

Ich weiß nicht wie viele, jedoch kommen gefühlt wöchentlich Millionen neuer Podcasts hinzu. Hier ein Artikel aus Februar 2019 dazu. Viele haben entweder schon einen eigenen Podcast oder sind in Vorbereitung, einen solchen einzuführen oder überlegen noch, ob sie dieses Medium überhaupt bedienen sollen. Und ich bitte jeden da draußen, der überlegt, einen Podcast auf die Beine zu stellen, sich dieses Vorhaben wirklich gut zu überlegen.

Quelle: www.chartable.com

Natürlich sind sie nach wie vor eine sehr gute Möglichkeit, Menschen zu erreichen, Inhalte schnell und unkompliziert zu verbreiten, sich darüber ein Business aufzubauen und Geschäft zu generieren. Dennoch lauern dabei auch ein paar Stolpersteine, die es zu berücksichtigen gilt.

Was braucht es für einen guten Podcast?

Einen aussagekräftigen Namen und ein passendes Coverbild. Das Coverbild könnte eigentlich ja eher zweitrangig sein, jedoch bei der Suche nach interessanten Podcasts wirst du sehr schnell feststellen, dass du hier und da an Coverbildern hängen bleibst. Also schau, dass du ein vielleicht sogar ein etwas auffälligeres Bild wählst. Und klar, der Name darf gerne Hinweise auf dein Tun geben und evtl. auch etwas provozieren.

Einen Redaktionsplan. Ich habe es oft gesehen, dass Anbietern nach kurzer Zeit sozusagen der Stoff ausgeht. Die Luft ist raus und es kommt nichts mehr nach an relevanten Inhalten. Die Anfangseuphorie ist dahin und nun halten andere Podcasts, die evtl. ähnliche Herausforderungen haben, als Vorbild her. Keine gute Entwicklung, jedoch eine, die leider der Realität entspricht. Überlege dir also am besten bereits längerfristig, was du wann an Inhalten bringen willst und bereite diese dann auch bitte sorgfältig und gut auf. Nichts ist schlimmer als ein Gestotter beim Sprechen wo der Zuhörer sofort merkt, dass es darum geht, Zeit auf die Uhr zu bekommen. 

Eine gute Stimme. Du kennst diese quietschigen Stimmen, diese langsamen Sprecher, diese monotonen Redner… eine gute Stimme, die angenehm, nicht aufdringlich, schön abwechslungsreich und einnehmend klingt ist so enorm wichtig bei diesem Medium. Ich behaupte, dass die hellsten Köpfe mit einer grausamen Stimme es schwer haben mit ihrem Podcast. Du hörst einfach ungerne langweilige Stimmen und kannst dir vermutlich obendrein die Inhalte auch nicht merken.

Eine schöne Regelmäßigkeit unabhängig von irgendwelchen Algorithmen und selbst auferlegten Zwängen. Ja, welche Frequenz ist dies nun? Einmal pro Woche, einmal im Monat? Täglich? Bitte nicht. Wähle einen anderen Ansatz. Beginnen könntest du beispielweise mit „alle 2 Wochen“, um dich nicht gleich zu überfordern. Du wirst Resonanz und Feedback erhalten. Wenn du feststellst, es ist genau dein Medium, kannst du noch immer erhöhen. Am Ende kommuniziere bitte nur, wenn du auch wirklich was Sinnvolles und Gutes zu kommunizieren hast. Völlig unabhängig von irgendwelchen Pflichten und Zwängen. Denn das sind die Phasen, wo ein Podcast dann beginnt, schlecht zu werden und du Hörerschaft verlierst.

Was sollte bei einem tollen Podcast unterlassen werden?

Zu viel Werbung. „Dieser Podcast“ wird unterstützt oder gesponsert von xy…“ Was für ein Quatsch! Ein Podcast muss nicht unterstützt oder gesponsert werden. Sogar meine Oma könnte ein Podcast aufnehmen. Langweilt eure Zuhörer nicht mit Matratzen-Werbung, wenn sie deine Folgen hören.

Zu kurze und zu lange Folgen. Ich höre einen Podcast, wenn ich mich auch auf ein Thema einlassen möchte. Heißt, ich nehme mir bewusst Zeit und habe diese dann auch, um mich mit einer Folge zu beschäftigen. Ich möchte dann nicht nach dem 60-Sekunden-Intro ungefähr 2 Minuten Content haben, um mir dann schon wieder das Outro anzuhören und alles ist vorbei. Wenn du nur einen kurzen Impuls mitteilen möchtest, frag dich bitte, ob Podcast das richtige Medium für dich ist. Zu lange Folgen sind jene, wo der Interviewpartner, bevor er antwortet, erst 2 Minuten überlegen muss oder aber du dich selbst erst lang und breit vorstellst und thematisch ausholst als gäbe es kein Morgen mehr. Also, auch hier gilt Fokus auf die wesentlichen Dinge. 

Schlechte Aufnahmequalität. Wenn die Aufnahme schlecht ist, bitte nicht veröffentlichen. Nutze bitte entweder zuhause höherwertige Aufnahmetechnik oder wende dich gleich an einen professionellen Anbieter für die Podcast-Produktion (zum Beispiel: Michael Koch von Musikbetrieb).

Um den heißen Brei herumreden. Ihr spielt mit der Zeit eurer Zuhörer. Also wertschätzt diese und kommt zum Punkt. Mehr gibt es dazu fast nicht zu schreiben. Langweilen ist eben ganz einfach nicht erlaubt.

Meine Podcast-Empfehlungen

  • Achte auf Top-Qualität in der Aufnahme, egal ob nur du sprichst, oder jemanden interviewst.
  • Bitte keine Folgen unter ca. 10 Minuten und auch nicht länger als ca. 30-45 Minuten.
  • Nur eine Folge publishen, wenn sie auch wirklich gut ist. Weniger ist manchmal mehr.
  • Gestalte die Inhalte abwechslungsreich und langweile nicht.

Diese Punkte können natürlich nur ein Ausschnitt aus den tollen und weniger tollen Kriterien eines Podcasts sein und meine Empfehlungen sind natürlich nur 4 von gefühlten 50, jedoch geben sie eine Richtung in die es für dich gehen könnte, wenn du längerfristig planst, dieses Medium zu nutzen.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Gestalten deines Podcasts und freue mich auf dein Feedback, wenn dir dieser Text geholfen hat, dein Vorhaben einzustellen oder es jetzt erst recht anzugehen.

Und zum Schluss noch eine Podcastempfehlung, die ich mir an dieser Stelle natürlich nicht verkneifen kann…

[Fokus] Über die Macht der spitzen Zielgruppe

Wie gerne erinnere ich mich an die Startphase von Agent CS zurück. Vor ca. 15 Jahren habe ich mit meinem Geschäftspartner Maik den Concierge Service Agent CS gegründet. Superschnell – weil es damals ein noch sehr neues Geschäftsmodell war – waren wir in den bekannten und gewünschten Medien. Hier im Handelsblatt, dort im Manager Magazin und in diversen anderen Print- und TV-Beiträgen. Das Business lief sehr gut an und wir sahen uns binnen kürzester Zeit einer Vielzahl von Anfragen gegenüber. Der Traum eines jeden Jungunternehmers.

Die ersten 3-4 Jahre vergingen wie im Flug und wir wuchsen jedes Jahr und konnten ein Team in Frankfurt und in Berlin aufbauen. Wir agierten gemäß unseres Businessplans und nahmen (fast) jeden Auftrag an.

Sehr schnell merkten wir, wie sehr wir doch auf recht vielen Hochzeiten tanzten. Es waren aus heutiger Sicht zu viele. Klar, eine Concierge Service-Agentur bedient seine Kunden in vielerlei Hinsicht und macht alles möglich. Das ist auch heute noch sehr erfolgreich das Agent CS-Tagesgeschäft. Jedoch – und dies kann ich heute sagen – wäre es sinnvoller gewesen, nicht für jeden Kunden alles anzubieten, sondern sich auf eine lukrative Zielkundschaft zu konzentrieren und für diese der weltbeste Partner/Anbieter im Markt zu werden oder zu sein.

Die Qual der Wahl

Natürlich ist es zu Beginn, also in der Startup-Zeit, im Grunde gar keine Frage. Du nimmst so viele Aufträge wie möglich an und schaust, dass du deine Idee ins Laufen bringst. Doch macht dies nicht unbedingt immer Sinn.

Heute wäre ich strategisch anders an die Sache heran gegangen. Und hier kommt meine große Empfehlung für jeden, der sich mit einem Business an den Start wagt.

Achte lieber fokussierter darauf, für wen du deine Dienstleistung erbringst, als dass du deine dir zur Verfügung stehende Zeit für alles und jeden verplanst.

Für welchen Kunden kannst du den größten Schmerz lösen oder den bestmöglichen Input erbringen?

Meine Empfehlung zum Vorgehen heute ist – und diese Frage wird mir sehr oft gestellt – du schaust ganz genau auf eine sehr kleine überschaubare Zielgruppe. Dieser Zielgruppe widmest du deine komplette Aufmerksamkeit. Denn für genau diese Klientel löst du ein Problem oder lieferst eine Lösung, die so idealerweise niemand anderes in der Tiefe und in dem Umgang sowie in der Schnelligkeit und Genauigkeit abliefern kann. Bei dieser Zielgruppe wirst du am meisten geschätzt und vermutlich spricht sich dies auch noch sehr schnell rum.

“Jack of all trades” is master of none!

Dieses Sprichwort ist mir dann irgendwann einmal über den Weg gelaufen und sofort wurde mir alles klar. Es macht keinen Sinn, für jedermann der beste Partner oder Anbieter sein zu wollen. Es macht im ersten Schritt (!) viel mehr Sinn, sich auf eine kleine fest abgrenzbare Zielgruppe zu fokussieren. Du willst kein Gemischtwarenladen sein oder werden. Demnach überlege genau:

  • Wer ist diese kleine feine Zielgruppe?
  • Wie lauten deren größten Herausforderungen und Probleme?
  • Wie kannst du diese lösen?

Erst wenn du dir diese Fragen ganz klar beantworten kannst, wirst du der bekannte Spezialist in deinem Feld sein.

Bei Agent CS haben wir heute eine Reduktion auf 3 wesentliche Zielgruppen vorgenommen und sind mit weit weniger Aufwand und besseren Ergebnissen unterwegs.

Also, viel Spaß beim Hinschauen… you make it!

Teamaufbau und Recruiting mit System

Zum Thema Teamaufbau gibt es sicherlich schon etliches zu lesen und vieles von dem ist auch für mich eine Art „Anleitung zum glücklich sein“ gewesen… zumindest auf den ersten Blick. Wie oft im Leben klaffen Theorie und Praxis zum Teil mehr als weit auseinander. Und ich kann von mir und meiner Zeit aus sagen, seitdem ich Teams aufbauen darf, dass diese Disziplin eine der herausforderndsten ist im Management oder Unternehmertum.

Warum es so wichtig ist, eine gute Planung durchzuführen?!

Gerade in der Startup-Phase von Einzelkämpfern und Kleinunternehmen geht es oft rasant. Die Idee ist auf die Straße gebracht, die ersten Kunden kommen an Bord und der Kunde darf bedient werden. Natürlich ist dies nicht das Ende. Jeder Unternehmer oder Selbständige hat logischerweise Wachstum auf dem Ziele-Zettel stehen.

Zwei Optionen: skalieren über digitale und IT-Systeme und/oder – was in den allermeisten Fällen vonnöten ist – ein Team aufbauen, das hilft, das bereits erreichte Wachstum zu sichern (wird oftmals unterschätzt) und das geplante Wachstum gezielt zu erreichen und immer weiter auszubauen.

Wie sieht jetzt an dieser Stelle eine gute Planung genau aus?

Hier kommen wir zwangsläufig nicht an Begriffen wie Aufbauorganisation und Ablauforganisation einer Unternehmung vorbei. Mit den bereits existierenden Prozessen (den Ist-Prozessen) fangen wir an. Diese skizzieren wir und unterteilen sie in sogenannte Hauptbereiche (thematisch zusammengehörende Aufgabenabfolgen) sowie Unteraktivitäten, die zur Hauptaufgabe gehören. Einfacher gesagt: Hauptprozess, Nebenprozess, benötigte Hilfsmittel.

Steht dieser Ist-Prozess gleichen wir diesen mit dem Soll-Prozess ab. Dieser gibt ein klares Bild von einer Idealvorstellung der Abläufe. Gerade in der ersten Phase eines Business werden sich hier an vielen Stellen Änderungen und Anpassungen ergeben müssen. Denn klar ist, dass von Beginn an nicht alles kleinteilig geplant und vorhergesagt werden kann. Auch für den Soll-Prozess erstellen wir die Gliederung in Haupt- und Nebenprozess sowie die dazu benötigten Hilfsmittel.

Schon mal was von einer prozessorientierten Stellenbeschreibung gehört?

Erst wenn der angestrebte Wunschprozess – im Regelfall eine erfolgversprechende Mischung aus Ist- und Sollprozess skizziert ist, sind wir in der Lage, uns über sinnvolle und der Realität nahekommende Stellenbeschreibungen zu machen.

Herzlichen Glückwunsch, wenn du an dieser Stelle bist bzw. diesen Schritt auch wirklich vorher gemacht hast. Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass mir dieser Schritt – hätte ich ihn vorher so ausführlich gemacht – sehr viel Zeit gespart hätte und viel Unmut auf Seiten des Teams und der Geschäftsleitung hätte vermieden werden können.

Denn du weißt nun glasklar, wie deine Prozesse im Unternehmen gestaltet sind. Aus den Prozessen in den einzelnen Unternehmensbereichen heraus ergibt sich eine Aufbauorganisation, die unabdingbar ist, um ein Unternehmen aufzubauen und von Beginn an eine professionelle Vorgehensweise an den Tag zu legen.

Was haben nun Prozesse und Unternehmensaufbau mit dem Thema Teamaufbau zu tun?

Egal, ob aus Bewerbermangel oder aus sonstigen Gründen… in der Regel ist der Personalverantwortliche – sofern es diesen überhaupt gibt – froh, wenn er eine Stelle besetzt hat. Oftmals werden Personen eingestellt, die nur zu einem gewissen Teil den realen Anforderungen, die an sie im Job gestellt werden, entsprechen. Und genau da beginnt das Dilemma. Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander. Das Teammitglied fühlt sich nicht wohl, weil er nicht zu 100% genau weiß, was er machen soll. In einigen Fällen entspricht die Anforderung nicht seinem Wissen und seinen Fähigkeiten. Der Unternehmer ist kurzfristig glücklich -mit einer sogenannten Pflastermentalität- , weil die Stelle besetzt ist, mittelfristig wird dieser jedoch immer unglücklicher, weil er mit dem neuen Teammitglied nicht wirklich weiterkommt.

Insofern gilt es für mich seit Jahren als eisernes Gesetz, dem Bewerber sehr klar aufzuzeigen, was von ihm erwartet wird und welche Fähigkeiten er mitbringen darf, um in seinem zukünftigen Job auch zur Zufriedenheit aller performen zu können.

Diese zunächst mal rein technische Betrachtung stellt natürlich nur die halbe Wahrheit dar. Es gibt neben Qualifikationen, Kenntnissen und sonstigen „hard skills“ natürlich auch die sogenannten „soft skills“ wie Teamfähigkeit, persönliche Werte, Engagement und Motivation, die ein zu deinem Unternehmen passenden Bewerber auch wirklich zu einem solchen werden lassen… oder eben auch nicht. 

Ich selbst habe in meiner gesamten Zeit in Führungspositionen recht viele Personen eingestellt und mittlerweile eine Art Checkliste angelegt, die mir dabei hilft, Unklarheiten erst gar nicht aufkommen zu lassen und „Fehleinkäufe“ so gut es geht zu vermeiden. Denn jeder Fehltritt – egal ob für den neuen Teamer oder für das Unternehmen – kostet Geld und Zeit. 

In diesem Sinne wünsche ich dir auf Ewigkeit gute Entscheidungen… denke jedoch dran, der Fisch stinkt meistens vom Kopf. Will heißen: Mach deine Planung und Vorbereitung richtig und umfassend!

The ONE thing… diese (verflixte) eine Sache

Manche von euch werden The ONE Thing schon gehört und sich damit beschäftigt oder den einen oder anderen Gedanken damit verbracht haben. Zu Recht, denn diese Gedanken sind schon oder werden im Laufe eurer Karriere wichtig.

The ONE Thing

The ONE thing“ lautet nicht nur der Titel eines mittlerweile recht bekannten Buches, sondern ist eine weit verbreitete Vorgehensweise, wenn es darum geht, zu identifizieren, welche exakt „eine“ Aktivität unternommen werden sollte, um einige Steine automatisch ins Rollen zu bringen und andere Aktivitäten idealerweise obsolet zu machen.

Der Hintergrund ist, dass wir im Businessalltag an den unterschiedlichsten Stellschrauben drehen. Am Ende sind es oftmals so viele Schrauben, das wir irgendwann – meistens recht schnell – nicht mehr in der Lage sind zu identifizieren, welche kleine Handlung jetzt wirklich einen entscheidenden Vorteil oder die elementare Veränderung mit sich gebracht hat. 

Aktions-Diversifikation

Aktions-Diversifikation, sage ich dazu. Diversifikation mag an vielerlei Stellen gut und richtig sein, vielleicht jedoch nicht unbedingt im Businessalltag, wenn es darum geht, effizient und effektiv zu agieren und sein Unternehmen nach vorne zu bringen. Allzu oft werkeln insbesondere Einzelkämpfer an diversen Fronten ohne zu bemerken, dass sie keinen Schritt voran kommen, sondern im Gegenteil, auf der Stelle schwimmen bzw. sind langsam aber sicher rückwärts bewegen.

Diese eine Sache, um die es geht, hat es in sich. Denn sie ist in der Lage, diverse Handlungen im Nachgang, die ursprünglich parallel oder aufeinander folgend geplant waren, obsolet zu machen. Sie hat die Power, etwas wirklich wichtiges zu verändern. 

Es lohnt sich, darüber nachzudenken und fordert dich anfangs und fördert dich danach. Du wirst (hoffentlich) diese Gedanken-Spiele lieben, denn sie können deine Denkweise massiv verändern. Probiere es aus.

Ich will dir jedoch ein Beispiel geben, weil ich immer wieder erlebe, wie der eine oder andere im Gedankenwirrwarr am Ende zu leider gar keinen Ergebnissen kommt. Du kennst das, wenn sich jemand gedanklich im Kreise dreht und den Anfang vom Ende nicht mehr unterscheiden kann. Denn es ist so, dass ein Business ganz normal und aufeinander aufbauend geplant werden kann… wenn du dazu in der Lage bist und dich nicht von gewissen externen Impulsen beeinflussen lässt.

Es kann nicht oft genug betont werden, dass ein nachhaltig funktionierendes Geschäft nicht mit der Festlegung der Taktiken beginnt. Gerade in der heutigen Zeit, in der es überall nur so von Facebook- und sonstigen Ads wimmelt, scheint es so einfach zu sein, langfristig ein darauf basierendes Business aufzubauen. Eine solche Taktik mag kurzfristig funktionieren, jedoch möchte ich an dieser Stelle „alle Achtung“ sagen, denn du operierst auf dünnem Eis.

Der korrekte Weg zur Marke

Dieser beginnt definitiv nicht mit der Erstellung von Werbung sondern vielmehr mit deinem Markenkern, mit deiner Vision, deiner Mission sowie mit den geplanten Strategien. Erst im allerletzten Schritt kommen die Taktiken ins Spiel. The ONE Thing in diesem Zusammenhang will heißen, dass du dir zu Beginn sehr genau überlegst und immer wieder hinterfragst, welche eine Sache musst du tun, um dein Businesswachstum auf soliden Säulen zu bauen und am besten auch so aufgestellt bist, dass du nicht in Aktionismus agierst.

Choose wisely! 

Marketingziele 2020 festlegen

Zu Jahresbeginn machen sich die allermeisten Selbständigen und Unternehmer recht viele Gedanken über ihre Marketingziele für das neue Jahr oder evtl. sogar für das gerade begonnene Jahrzehnt – Marketingziele festlegen heißt es in den ersten Tagen. Es liegt die Weihnachtszeit hinter uns, wir sind in den meisten Fällen wieder runter gekommen vom vermutlich so turbulenten und hoffentlich erfolgreichen Jahr 2019. Zeit, wieder nach vorne zu schauen und die Aktivitäten für das laufende Jahr zu planen. Sofern sie dies nicht schon Ende 2019 getan haben, wird es nun allerhöchste Eisenbahn.

Warum soll ich mir Ziele setzen?

Noch immer geistern Gedanken wie „Warum soll ich mit eigentlich Ziele setzen?“ in den Köpfen der viel Beschäftigten und euch sei gesagt… wer seine Aktivitäten nicht plant und rechtzeitig mit der Umsetzung beginnt, wird wieder ein Jahr voller kurzfristiger Hüftschüsse und Spontanaktivitäten erleben. Leider spürt dies der Kunde in vielen Fällen. Unter (Hoch-) Druck erstellte Kampagnen und Produklaunches lassen dies oft erkennen. In der mangelhaften Ausführung oder in der hektisch anmutenden Umsetzung. 

Daher ist es wichtig, zu Beginn des Jahres einen Marketingplan zu erstellen, der klare Marketingziele beinhaltet und eine für alle intern daran mitarbeitenden Menschen einleuchtende Route vorgibt.

Das Stochern im Nebel war in meiner Laufbahn noch nie eine groß Erfolg versprechende Vorgehensweise.

Welche Marketingziele könntest du dir setzen?

Wirklich sehr oft werde ich auf das Thema „Reichweite aufbauen“ angesprochen und sehr oft liegt gerade in diesem so wichtigen Feld eine sehr große Unkenntnis vor. Die Basics, um Reichweite aufzubauen sind nicht bekannt und demnach nicht ansatzweise Umgesetzen bzw. begonnen.

Mach dich also schlau und lass dich beraten, wie du bekannt werden kannst, egal ob online oder offline. Je nach Tätigkeitsfeld sind beide Bereiche relevant. Am Ende ist ein guter Mix aus beiden oft ein gut gangbarer Weg.

Denk dran, Bekanntheit und Reichweite entscheidet am Ende über den Erfolg oder Misserfolg deines Business. Denn wer nicht gesehen wird, kann auch nicht gefunden werden und demnach keine neuen Kunden generieren.

Wie steht es um deinen Produktkanal? 

Überprüfe deinen Produktkanal. Mit welchem Produkt holst du deine Kunden ab? Wie läuft das Onboarding nach einem Kauf deines Angebotes? Wie ist der erste Eindruck deiner Kunden von deiner Dienstleistung? Wie geht es dann weiter, wenn der Kunde von dir gecoacht wird oder er deinen Onlinekurs nutzt?

Prüfe jeden Kundenkontaktpunkt auf Qualität. Denn nur Qualität zahlt sich langfristig aus. Alles mittelmäßige oder sogar schlechte – und da gibt es leider sehr viel da draußen im Markt – wird wenig nachhaltig sein und über kurz oder lang wieder vom Markt verschwinden. Überprüfe den logischen Aufbau deines Angebotes. Wird der Kunde wirklich gut durch dein Einzelbereiche deines Produktes geführt und schließt er mit einem Mehrwert ab. Wie steht es um den Nutzen nach der Inanspruchnahme deines Produktes? 

Gibt es so etwas wie ein Anschlussprodukt für diejenigen, die weiter mit dir arbeiten wollen? Die mehr von dir wissen und lernen wollen? Schau, dass du dein Wissen so gliederst, dass Kunden auch weiterhin die Möglichkeit haben, von dir zu lernen und sich weiterhin mit dir beschäftigen können.

Es geht natürlich einerseits darum, den Customer-Lifetime-Value zu erhöhen, jedoch insbesondere auch um deine Verpflichtung, dein Wissen weiterzugeben. Denn wer wirklich relevantes mit Nutzen versehenes Wissen hat ist in meinen Augen dazu verpflichtet, dies auch weiterzugeben. Ich persönlich mache dies im TRAIN THE TRAINER-Seminar, welches wir einmal pro Jahr durchführen.

Dann, wenn du nichts mehr zu sagen hast, akzeptiere dies und verlängere nicht künstlich deinen Produktkanal. Denk in diesem Zusammenhang an den zutreffenden Spruch „Schuster bleib bei deinen Leisten.“.  Der Kunde muss jederzeit wissen und verstehen können, wofür du stehst und was er bei dir bekommt und was eben nicht.

Wie gestalte ich einen Marketingplan?

Die ausführliche Beschreibung sowie die Umsetzung würde an dieser Stelle zu weit führen. Kurz, der Marketingplan beinhaltet alle Marketingmaßnahmen des Jahres oder des Halbjahres mit exakten Inhalten, Medien und Deadlines. Alles sollte in der Übersicht gut aufeinander abgestimmt sein und am Ende natürlich Sinn machen. Achte drauf, dass du entsprechend deiner Branche die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit spielst, die richtigen Kanäle Zielgruppen-gerecht auswählst und vielleicht dich nicht nur auf wenige Aktionen fokussierst, sondern dich etwas breiter und diversifizierter aufstellst.

Es gibt nicht den einen Königsweg und wenn er doch irgendwo existiert, lass dir gesagt sein, er wird nur für eine bestimmte Zeit funktionieren. Dafür ist das Marketing mittlerweile zu schnelllebig geworden als das es Evergreen-Lösungen gibt. Vielleicht nutzt du noch nicht das Email-Marketing oder nur zu 10%, vielleicht hast du dich zuletzt zu stark auf Social Media-Marketing gestürzt und stellst fest, dass dies nicht mehr so funktioniert wie früher.

Evtl. macht es Sinn, wieder mehr Artikel zu schreiben aus deinem Fachgebiet und diese zu veröffentlichen. Vielleicht, wenn du regional aufgestellt bist, nutzt du auch wieder mal die guten alten Handzettel oder Flyer? Sei kreativ, denn Kreativität ist mehr und mehr gefordert im Marketing. 

Welche Trends gibt es im Marketing?

Ich weiß nicht, ob dies allgemeine Trends oder eher meine persönliche Wunschvorstellungen sind. Sicherlich ist in den vergangenen Jahren das Werben auf Facebook sehr stark genutzt worden und hier und da auch übertrieben worden. Keine Session ohne Werbeeinblendung. Klar, so läuft es. Wenige ist mehr.

Und bitte keine Dauerbeschallung in Form von Retargeting Ads, die du deinen Nichtkäufern jeden Tag ohne Ende wieder vor Augen führst. Dies wirkt in meinen Augen eher kontra-produktiv. Am Ende ist die Zielperson nur noch genervt von dir und einem Angebot und deaboniert dich auf allen Kanälen. Ein wichtiger Punkt ist das „leiser ist das neue laut“, denn wir Marketer haben schon an vielen Stellen die Menschen da draußen mit übertriebenen Aufmerksamkeit erregenden Wordings abgestumpft.

Aufmerksamkeit und Wahrnehmung ist die Währung gerade im Marketing, doch sie darf nicht missbraucht werden. Also schau, dass du dir ein paar mehr Gedanken machst, bevor du die nächste Werbung platzierst. Steckt hinter deinem Angebot wirklich mehr als laute Werbung?

Dies sind nur ein paar Gedanken zur aktuellen Situation zu Beginn des Jahres und zu möglichen Trends und Entwicklungen in diesem Jahr. Ich freue mich, wenn ich dich mit dem einen oder anderen Punkt etwas inspirieren konnte. Dies Gedanken sind natürlich nur ein sehr kleiner Ausschnitt dessen, mit was du dich beschäftigen solltest. Ich wünsche dir viel Spaß damit und weiterhin sehr viel Erfolg in deinem Business.

Lass uns ein grandioses Marketingjahr 2020 haben.

Markenkernwerte definieren… [so wichtig!]

Mach dir vor deinem Start Gedanken über deine Markenkernwerte!

Wir kennen diese so verlockenden Situationen alle. Wir haben unser Business gerade gestartet, die ersten Aufträge trudeln ein, jedoch bleibt hier und da der erwartete Erfolg aus.

Jetzt kommt die erste spannende Herausforderung gerade auf Einzelkämpfer zu. Sie wollen und müssen Geld verdienen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Es kommen in diesem Stadium oft Anfragen rein, die nicht wirklich gut zum vorher definiertem Sevice- und Leistungsumfang passen und gegen solche du dich „eigentlich“ entschieden hast. 

Wie entscheidest du dich an dieser Stelle?

Nimmst du Aufträge dieser Art an oder bleibst du fokussiert auf deinem Weg ohne Angst, zu wenig zu verdienen und vertraust dir selbst und wartest auf die nächste zu deinem Konzept passende Anfrage?

Natürlich ist der Cashflow… sind Einnahmen in deinem Business elemantar. Darüber müssen wir nicht reden. Jedoch stellt sich vielmehr die Frage, ob du dir vorher genauestens klar gemacht hast, was du anbieten willst und was nicht. Welche Anfragen bringen dich wirklich weiter und fordern dich vielleicht auch etwas und welche bringen dich evtl. sogar ein stückweit von deinem persönlichen Ziel ab. Hast du dir über diese Dinge Gedanken gemacht? Falls nicht, gehe nochmal an diese Aufgabe heran. Denn es hat sich gezeigt, dass fokussiert agierende Anbieter schon mittelfristig erfolgreicher sind als jene, die nach dem „Jack of all trades“-Prinzip unterwegs sind und alles mitnehmen, was sie an Land ziehen können.

Markenkernwerte definieren hilft

Um darüber genaueste Klarheit zu bekommen, solltest du dir deiner Markenkernwerte bewusst sein. Sie können wie ein Korsett vor unliebsamen Folgen wirken, sie sollten jedoch klar und ausführlich erarbeitet werden. 

In der Regel definierst du sie und sprichst nicht groß drüber. Zuletzt habe ich irgendwo gelesen mal solle sie sogar „wegschließen“. Markenkernwerte sind jene Attribute deiner Person oder deines Untenrehmens, die dein Wesen ausmachen. Sie sind quasi deine DNA. Und nur auf Basis dieser DNA getroffene Entscheidungen werden dich langfristig erfolgreich machen. Klar, Ausnahmen gibt es sicherlich hier und da, jedoch verhelfen gut definierte und vor allen Dingen gelebte Markenkernwerte auf dem richtigen Weg zu bleiben. Sie unterstützen dich dabei, dein echtes Inneres auch im Außen wirkungsvoll und sichtbar zu machem und erlebbar zu halten.

Ich wünsche dir gute und authentische Werte, zu jeder Zeit. Triff deine Entscheidungen weise und habe diese Werte jederzeit verfügbar.

Im Dialog und mit den richtigen Fragen aus deinem Umfeld wirst du gute Antworten und Feedbacks bekommen. Notiere sie und lasse sie wirken. Weiterhelfen kann dir sicher auch ein Startup-Coaching.

In diesem Kontext viel Erfolg und… viel Freude mit den Werten.

Finde deinen Claim. Ein Mythos?

Zweifelsohne einer der am weitesten verbreiteten Mythen in der Expertenszene. “Finde deinen Claim” heißt es an vielerlei Stellen und weißt du was? Er ist wichtig.

Denn er beschreibt auf idealerweise emotionale Art dein Tun und dein Versprechen. Im Gegensatz zum Slogan, der dich in der Regel nur für die Dauer einer Kampagne begleitet, wirst du deinen Claim am besten nicht jährlich wechseln.

Große und bekannte Marken wie Audi, Apple, Nike etc. haben ihre Claims bereits viele Jahre und spielen sie mal mehr mal weniger intensiv in den Medien. Jedoch sind sie immer irgendwo präsent.

Wichtig ist, dass du dich mit deinem Claim zu 100% identifizieren kannst und mit ihm wohlfühlst. Das ist das Innenverhältnis.

Nach außen unterstützt der Claim das Verständnis deiner Stakeholder bezüglich deines Angebotes. Er beschreibt dein Tun. Und zwar so, dass sich jemand intensiver mit dir und deinem Angebot beschäftigen will. 

Im Rahmen der Positionierung einer Marke sprechen wir davon, seinen Markt, seine Zielgruppe sowie sein Angebot aktiv vom Wettbewerber abzugrenzen. Dies geschieht gewissermaßen bereits durch den Claim. Denn nicht jeder wird sich von deinem Claim angesprochen fühlen. Und so soll es sein. Je prägnanter und klarer er ist, desto zielgerichteter grenzt er Interessenten ein und schließt andere aus. 

Ein Mythos ist er, weil nicht jeder von seiner Wirkung überzeugt ist. Jedoch gerade im Neuaufbau einer Marke sowie zum emotionalen Aufladen deines Angebotes ist er enorm wichtig.

Achte bitte drauf, dass er nicht zu lang ist und Lust auf mehr von dir und deinem Produkt macht. Denk dran… „du sollst nicht langweilen“. Er darf jedoch gerne auffallen und ganz und gar nicht alltäglich sein.

Die für mich besten Claims sind beispielsweise „Freude am Fahren“ von Audi oder „Just do it“ von Nike. Schau, dass du einen Claim mit Sog und Wirkung für dich findest, teste deine Ideen in deinem Umfeld. Sparring und Geduld ist an dieser Stelle so mega wichtig.

Denn es gibt oft keine zweite Chance für den ersten Eindruck.

In diesem Sinne “happy sparring” und auf viele erfolgreiche Jahre. 

Mystery Shopping – Erfahrungen aus Kundensicht

Erfolgreiche Unternehmen und Anbieter von Dienstleistungen sind jederzeit in Form von Mystery-Shopping bereit, ihr Angebot permanent zu hinterfragen und jedes auch nur kleinste Steinchen hochzuheben. Gerade in Zeiten des Aufschwungs, in denen es vermeintlich gut läuft, Optimierungen implementiert werden, neue Prozesse eingeführt und ausgerollt werden, ist die Gefahr groß, „Dinge“ zu übersehen. Diese Dinge fokussieren leider oftmals auf interne Begebenheiten, die es der Struktur des Unternehmens leichter machen sollen und das Konstrukt idealer aufstellen. An exakt dieser Stelle gilt es, vorsichtig zu sein.

Warum? Weil hier die Gefahren lauern, dass Kunden sich abwenden, die ursprünglich das Produkt oder das Angebot geliebt haben. Sie spüren die Veränderungen, sie erleben in der Anwendung/Nutzung des Angebotes, dass sich etwas verändert. Anpassungen sind nicht immer – besser gesagt oftmals – auch im Interesse der Kunden.

Es ist also enorm wichtig, von Zeit zu Zeit jemanden von extern auf das eigene Geschäft schauen zu lassen. Jemand, der nicht mit einer Scheuklappe unterwegs ist und das Kauf- und Nutzungserlebnis aus Kundensicht durchläuft und dokumentiert. Die Ergebnisse sind oft Augen öffnend und helfen, wieder auf den ursprünglichen und vermutlich „richtigen“ Weg zu gelangen.

Starbucks als Vorbild zur Restrukturierung (Mystery-Shopping)

Ein Paradebeispiel für so einen Fall ist Starbucks. Starbucks hat in Zeiten seines rasanten Wachstums vorrangig den Fokus auf die schnelle Vergrößerung ihres Netzwerkes gelegt, also auf die Anzahl der Filialen. Dies vor dem Hintergrund der Bekanntheit der Marke als auch, um schnellstmöglich höhere Umsätze zu erzielen. Dabei hat die Marke die emotionale Bindung zu seinen Stammkunden verloren. Als dies erkannt wurde, gab es neben massiven Veränderungen in der Geschäftsleitung des Unternehmens, sofortige Maßnahmen, um dieser Entwicklung entgegen zu treten.

Eine wesentliche Erkenntnis war, dass die Geschäftsleitung sich entfernen musste von der „Umsatz um jeden Preis“-Strategie hin zu einer Strategie, die wieder den Kunden in den Mittelpunkte stellte. Eine Kunden zentrierte Geisteshaltung. Und zwar in allen Bereichen des Unternehmens.

Wie erkennen Sie, wann in Ihrem Unternehmen ein Punkt erreicht ist, an dem Sie Ihr Unternehmen auf den „Prüfstand“ stellen sollten? Ganz einfach, in dem Sie von Zeit zu Zeit die originär festgelegten Ziele, Vorstellungen und Visionen Ihres Unternehmens abgleichen mit den Erlebnissen eines Mystery Shoppers, der „unerkannt“ Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung testet und die Ergebnisse mit Ihnen bespricht.

Grundsätzlich ist es immer toll, wenn sich Unternehmen entwickeln, Umsätze erhöhen, Produktpaletten erweitern und sich ihren Zielen Stück für Stück nähern. Doch genau darin liegt gleichzeitig – und dies ist immer wieder zu beobachten – die größte Gefahr für das Unternehmen.

Mystery Shopping-Anbieter gibt es wie Sand am Meer. Suchen Sie sich jemanden, der Ihre Branche kennt und Sie bzw. Ihre Produkte und das Team testet. Sie werden eine Menge an nützlichen Erkenntnissen gewinnen.

In diesem Sinne wünsche ich ein weiterhin „gesundes“ Wachstum.

Top-Buchempfehlung: ONWARD-Wie Starbucks erfolgreich um Überleben kämpfte

ONWARD-Starbucks-Buchempfehlung

FRANKFURT MARATHON: Spendenaktion FIA läuft & hilft! Lets go!

Beim Frankfurt Marathon 2016 wird Maik Weiss, Geschäftsführer des Frankfurter international tätigen Concierge Service Agent CS (www.agent-cs.de) mit dabei sein. Der FIA-Partner (Frankfurt International Alliance) läuft 42 Kilometer (!) für einen sehr guten Zweck.

Grundlage für erfolgreiche Geschäfte sind nicht allein Können und Wissen. Vertrauen und gesellschaftliches Engagement sind ebenso wertvoll für gute Geschäftsbeziehungen. Dieser Gedanke hat sich bei der FIA Frankfurt International Alliance und den Partnern (auch die Agent CS GmbH gehört zu den Partnern) durch und durch etabliert. In verschiedenen Projekten wurde der „Sharity“-Gedanke der FIA Frankfurt International Alliance bereits gelebt. Für eine Spendenaktion FIA läuft & hilft nimmt Maik Weiss (Geschäftsführer vom Frankfurter Concierge Service Agent CS) am Frankfurt Marathon teil.

Alle Infos findest Du hier: http://www.frankfurtinternationalalliance.com/de/aktion-frankfurt-laeuft-und-hilft

fia-marathon-frankfurt-maik


Agent CS (Concierge Service) schafft Freiräume, damit Sie sich auf Ihre wichtigen Aufgaben konzentrieren können.

Eine innovative Serviceagentur, die Ihnen durch bestehende Netzwerke in den unterschiedlichsten Bereichen die für Sie optimale Lösung präsentiert. CS steht für Convenience Service oder Concierge Service. Das Team übernimmt alltägliche und außergewöhnliche Dinge. Ganz unkompliziert!

Die 2004 von Maik Weiss und Jens Schlangenotto in Frankfurt gegründete Agentur besteht aus modernen und mobilen “Spezialagenten”. Diese kümmern sich um Ihren Auftrag in den Bereichen Personal Services, Reisen, Hobbys, Familie, Healthcare & Wellness, Mode & Lifestyle und Event Management. Egal welcher Form, zu jeder Zeit, rund um die Uhr. Sie übernehmen! Das Team leistet “Erste Hilfe”. Sie sind die Retter in Ihrer (Zeit-) Not. Egal, ob Sie ein Abonnement bei Agent CS abgeschlossen haben oder den “By Call”-Service nutzen. Über 10.000 individuelle Aufgaben wurden bereits erfolgreich für begeisterte Kunden übernommen.

Agent CS-Kontakt: Maik Weiss, mw@agent-cs.de // 069 94507270

INFORMATIONEN ZUR FRANKFURT INTERNATIONAL ALLIANCE

FIA als „privat organisierte Wirtschaftsförderungsgesellschaft“

Das persönliche und unternehmerische Wachstum der Netzwerkmitglieder durch die persönliche Begegnung und den Austausch über konkrete geschäftliche,  allgemein-politische, gesellschaftliche und persönliche Themen, die innovative Impulse, selbstkritische Reflexionen, Neugier, Nachdenklichkeit und persönliches Lernen auslösen.

FIA Family – die FIA-Partner als Vertrauensnetzwerk

Vertrauen ist die Basis des gemeinsamen Umgangs. Permanentes Lernen die Plattform für die eigene zukunftsausgerichtete unternehmerische Tätigkeit. Und die wechselseitige Pflege einer wertschätzenden Interaktion der Impuls zur Förderung der unternehmerischen Tätigkeit.

FIA als Plattform für anspruchsvollen Know-How Transfer

Über die Bereitstellung und Pflege hochqualitativer Produkte, Dienstleistungen, der Herstellung förderlicher Beziehungen und Kontakte für die Netzwerkmitglieder unterstützt das Netzwerk die Unternehmensentwicklung seiner Mitglieder.

FIA – das Unternehmer- und Beziehungsnetzwerk am Standort Frankfurt Rhein-Main

Für nationale wie internationale Interessenten, die nach Frankfurt streben – Unternehmen, Institutionen und Personen -, stellt FIA seine Netzwerkmöglichkeiten zur Verfügung, stellt die angestrebten Kontakte für die Interessenten her und berät sie bei der Umsetzung Ihrer Interessen.

Corporate Social Responsibility als unmittelbarer Bestandteil der FIA Aktivitäten

Als Institution und Ansprechpartner aus Frankfurt übernimmt FIA auch soziale Patenschaften vor Ort und unterstützt sie in ihrer Entwicklung. Wegen des gleichsam internationalen Anspruches des Netzwerks wird gleichzeitig auch pro Jahr eine soziale Patenschaften für ein internationales Projekt übernommen.

FIA-Kontakt: www.frankfurtinternationalalliance.com