„Markengedanken“

Warum wir Marken lieben und was du selbst bei deiner Marke unbedingt beachten solltest.

Eine Marke erkennt man daran, dass man sie erkennt.

Quelle unbekannt

Am Ende ist es so, dass egal, wie aktiv du dich um die Pflege und den Aufbau deiner Marke kümmerst, ob du es tust oder nicht… du wirst als eine Marke wahrgenommen. Positiv oder negativ.

Hier kannst du ansetzen und aktiv beginnen zu steuern. Am besten überlegt sowie längerfristig ausgelegt und geplant.

Menschen, deine Kunden und Interessenten lieben Marken. Warum? Weil Marken Identifikation bieten, weil sie Anknüpfungspunkte liefern, weil sie ihnen eine Art „Heimat“ geben. Marken erfüllen in den Augen der Konsumenten eine Art Bedürfnisbefriedigung. Und sei es nur auf einer Gefühlsebene. Idealerweise bietet deine Marke diese Punkte zum Andocken nicht nur auf der Gefühlsebene, sondern auch auf der Erlebnisebene. Also der Ebene, in der dein Kunde dein Produkt oder deine Dienstleistung zufrieden und begeistert in Anspruch nimmt.

Wichtige Gründe für den gepflegten Aufbau einer Marke

Es gibt natürlich weitere Gründe, die für den aktiven Aufbau einer Marke sprechen. Marken besetzen Märkte und zeichnen sich dadurch aus, dass sie einen bestimmten Markt für sich in Anspruch nehmen. Heißt, sie sind in diesem Markt zuhause und werden dort als ein wichtiger Player wahrgenommen. Sie werden idealerweise als Marktführer darin wahrgenommen. Eine in einem entsprechenden Markt positionierte Marke, sollte nicht auf einmal aus heiterem Himmel ohne „Begründung“ in einem anderen Markt auftauchen. Du kennst das Sprichwort „Schuster bleib bei deinen Leisten.“. So trifft dieses Sprichwort auch auf deine Markenbildung zu. Hast du dich für eine Branche oder einen Markt entschieden, bleibst du am besten dabei. Alles andere würde den Außenstehenden zunächst verwirren.

Ausgenommen davon sind Markterweiterungen in semantische Märkte, die sich deinem Kernmarkt angliedern lassen oder zu denen es eine sich für den Kunden logisch erschließbare Verbindung gibt. Diese Markterweiterungsstrategien werden oft dort angewandt, wo sich der Anbieter zunächst in eine kleine Nische begibt, um sich darin einen guten Namen zu machen. Ist dieser Name einmal aufgebaut und die Reputation entsprechend groß, sind Markterweiterungen durchaus üblich.

Über die Marke Umsätze generieren

Ein nicht unerheblicher Grund für den wirkungsvollen Aufbau einer Marke ist die Tatsache, dass Markenartikel am Ende einen größeren Umsatz generieren und obendrein noch eine deutlich bessere Marge abwerfen.

Du kennst Markenartikel, die sicherlich teurer sind als ähnliche vergleichbare Produkte ohne einen aufgedruckten Markennamen. Zum Beispiel dieses braune zuckerhaltige Getränk namens Coca Cola. Weit günstigere Alternativen sind dir sicherlich bekannt, nicht wahr?

Beim Aufbau deiner Marke achte darauf, dass sie zu denjenigen gehört, die gemocht werden. Lade deine Bilder, deine Texte, deine Videos und alles was sich rund um deine Marke angliedern lässt mit positiven für deine Zielgruppe relevanten Attribute auf.

Ich habe kürzlich einen Test miterleben dürfen, wo eine Personengruppe ein gewisses Geräusch abgeben sollte nachdem sie den Namen von unterschiedlichen Marken zugerufen bekamen. Du glaubst gar nicht, wie unterschiedlich – und gleichzeitig sehr einheitlich – hier die von der Gruppe abgegebenen Geräusche ausfielen. Von einem eher “murren” bis hin zu einem Energie geladenen Seufzer war alles dabei. Beeindruckend und gleichzeitig Augen öffnend, wie Markennamen alleine und die damit verbundenen Assoziationen bei den Konsumenten wirken.

Dein persönlicher Markentest

Du kannst dich selbst fragen, welche Marken du magst und welche nicht. Notiere dir einfach mal 5 von beiden. 5, die du magst, und 5 Marken, denen du nicht viel Sympathie abgewinnen kannst. Im nächsten Schritt stellst du dir jeden einzelnen deiner Marken-Lieblinge und die anderen vor und notierst dir, was genauer du an ihnen magst und was eben nicht. Die Form des Logos, die Farben, die Schriftarten, deine mit der Marke verbundenen Gedanken, das Umfeld der Marke, deine Erlebnisse mit den Produkten der Marke, die Werbungen, etc.

Es wird hier sicherlich Interessantes rauskommen und dir wird klar beim darüber Nachdenken, welche Zusammenhänge existieren und welche Eigenschaften die Marken beider Seiten haben oder eben nicht haben. Marken kommunizieren, manche aus deiner Sicht und Wahrnehmung positiv und manche eben nicht.

Überlegen dir genau, was dich an deinen Lieblingen so fasziniert. Was genau ist es, was die Verantwortlichen richtig machen? Wie holen sie dich ab? Ist es das reine Produkt? Ist es ein Gefühl, was dort vermittelt wird? Ist es die Art und Weise der Ansprache an dich? Verwenden sie eine Bilderwelt, die du als angenehm empfindest? Nutzen sie Wörter, die dir gefallen? Gefällt dir die Einheitlichkeit der Kommunikaion oder stehst du auf die dargestellte Abwechslung?

Du siehst an den Fragen schon, wie breit gefächert die für eine professionell gestaltete Markenbildung erforderliche Herangehensweise ist. Marken entstehen besser nicht von heute auf morgen, sie entstehen in einem geführten Prozess. Sie sollten und müssen gepflegt werden wie eine anspruchsvolle Zimmerpflanze.

Der Markenbildungsprozess

Doch um so einen Prozess Ziel gerichtet ausführen zu können, ist etwas Vorarbeit notwendig. Du solltest zum Beispiel deine Markenkernwerte genau kennen. Denn es ist natürlich nicht nur relevant, was der Kunde will und mag, sondern auch, was du kannst bzw. was du anbieten und mit deinem Dasein ausstrahlen willst. Es sind oftmals die kleinen unbewussten Dinge, die den Status einer Marke ausmachen und die es dann bewirken, dass deine „Fans“ sich dir oder deiner Marke zugehörig fühlen. Alles eine Frage der Detailplanung.

Am Ende zählt dann Ausdauer. Und zwar auf deiner Seite. Markenaufbau bedeutet eine längerfristig angelegte Arbeit, die du stetig ausführst mit einer gewissen Resilienz. Residenz dahingehend, dass du dich nicht beim ersten Sturm wie ein Fähnchen im Wind umentscheidest, nun doch einen anderen Weg zu gehen. Denn diese Strategiewechsel würden wieder für Verwirrung sorgen.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß beim Markenaufbau, denn in meinen Augen gibt es nicht viel Schöneres… wenn du dann die ersten Früchte siehst und ernten kannst.

Viel Spaß und Freude wünsche ich dir.

[INFO] Report zum TRAIN THE TRAINER-Bootcamp

Danke an alle die dabei waren! Ihr seid großartig.

In der vergangenen Woche hat das TRAIN THE TRAINER-Bootcamp stattgefunden. 4 Tage lange ging es nur um die “Cases” der angehenden Trainer, Redner und Coaches, die mit vollem Elan und voller Erwartungen in Frankfurt angereist sind.

Mein Fazit vorab: …sie haben sich selbst mehr als übertroffen.

Ein Bootcamp aus meiner Sicht sieht nicht so aus, dass ich 4 Tage lang vorne stehe, referiere und am Ende des Seminars sind alle gefüllt (oder überfüllt) mit neuen Inspirationen, sondern in diesem Intensivseminar kommen alle Teilnehmer mit einer klaren Vorstellung davon, was sie mit nach Hause nehmen und in dieser Zeit erfahren und lernen wollen.

In einem Bootcamp, wie wir es erlebt haben, zeigen sich die Teilnehmer und bringen sich maximal ein. Natürlich nicht nur, wenn es um ihre eigenen “Fälle” oder ihre eigene Situation im Business geht, sondern auch – und dies macht dieses kleine feine Format so wertvoll – wenn es um die Herausforderungen und Problemstellungen der anderen Teilnehmer geht.

Die derzeitigen Herausforderungen waren alle nicht auf die Corona-Situation im Sinne von “mir ist mein Business weggebrochen” oder “was soll ich genau jetzt für Marketingaktivitäten starte?”, sondern es drehte sich um die folgenden Bereiche:

Abgrenzung vom Wettbewerb und Kombination mit einer Neuausrichtung

In gesättigten Märkten sehen die Interessenten oft den für sie perfekten Anbieter vor lauter Anbietern nicht. Anders herum genauso. Oftmals reicht eine kleine Veränderung in der Positionierung oder eine leichte Veränderung der Sichtweise auf (!) die eigene Positionierung, sodass auf einmal ein völlig neuer neue Interessenten ansprechender “blauer Ozean” entsteht (fette Buchempfehlung!)

Wenn ich selbst in einem Markt bin, wo es viele Anbieter und Nachfrager gibt, mich jedoch nicht über meine Position oder mein Ergebnis vermarkten kann oder will, stehen sicher auch noch andere Möglichkeiten zur Verfügung. In diesem Fall war es am Ende die Positionierung über eine neuartige Methode (!), die den Teilnehmer unkopierbar macht.

Jetzt ist noch nicht der richtige Zeitpunkt für mich!

Auch diese Erkenntnis ist mehr als hilfreich. Denn wenn es aus irgendwelchen Gründen heute noch nicht so ist, dass du völlig befreit in dein großes Vorhaben starten kannst, kümmere dich zunächst um die Dinge, die es vorher zu regeln gilt.

Das gilt auch, wenn du schon top bist im Marketing, eigene Videoserien hast, deine Website steht und die Marketing-Funnels schreien nach mehr Leads… egal!

Ich werde oft gefragt, womit du als Trainer, Redner oder Coach starten sollst, auf der inhaltlichen oder der Vermarktungsseite. Beides ist superwichtig. Beide funktionieren ohne das jeweils andere Element nicht oder nur kurzfristig. Auch im Business gilt es, Balancen zu erzielen. Wenn etwas in Dysbalance gerät, knallt es oder es wird nicht funktionieren.

Nicht am Gras ziehen! Ein komplett anderes Ergebnis als erwartet…

Wir leben heute ja in einer Zeit, wo sich zumindest in meinem Umfeld Marketing vieles um Performance Marketing, Conversions, CPAs, etc. dreht. Klar kannst du dich in dieses Umfeld begeben und mit exakt gleichen oder ähnlichen Strategien und Taktiken beschäftigen und  am Ende in das spannende Marketing-Hamsterrad einsteigen. Doch es geht auch, einfach einen anderen Weg zu wählen oder gar nicht erst ins Rad einzusteigen. Die große Erkenntnis, nicht das übliche Marketing zu wählen, sondern eher einen Weg offline zu beschreiten, hat natürlich Konsequenzen. Und wenn diese Konsequenzen dann eh noch ins ursprüngliche Vorhaben und zur Persönlichkeit passen, dann wird ein Schuh draus. 

Also erarbeiteten wir eine Offline-Strategie und wir alle sind uns sicher, dass der Teilnehmer diesen Weg für sich nicht nur als besser geeignet ansieht, sondern dieser auch viel besser funktionieren wird. Undercover-Marketing! I like.

Danke für den Haufen Arbeit “Markenaufbau”

So ähnlich verabschiedete sich eine Teilnehmerin mit schunzelndem Gesicht als sie zur Türe raus ging, um sich dann gleich ab Montag an die Arbeit zu machen. Doch was war geschehen? 

Sie kam mit ihrem bereits laufenden Business, um dieses an wenigen definierten Stellschrauben zu optimieren. Doch die gesamte Teampower war so umwerfend, dass sie mit gefühlt einem “10-Jahres-Plan” aus dem Seminar gegangen ist. 

Meine Aufgabe war es an dieser Stelle, die vielen Impulse mit meiner Geschäftsaufbau-Erfahrung zusammen zu führen, um am Ende einen Schritt-für-Schritt-Plan für die nächsten Jahre zu generieren. Im Wesentlichen ging es um die strategisch geschickte Anbindung von digitalen Produkten an ihr bestehendes Geschäft, um einen neuen Produktkanal mit sinnvollen Ergänzungen sowie insgesamt um den Prozess von der Leadgenerierung bis hin zu einem High-End-Produkt. Alles am besten ohne sich selbst als Anbieter oder Dienstleister kaputt zu machen. Stichwort: Content Recycling und dergleichen.

Das Ergebnis ist ein Business-Modell, welches sicher in den nächsten Wochen und Monaten hier und da von sich hören/sehen lassen wird.

Markenaufbau pur!

Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen

So lautet das Zitat von Altbundeskanzler Helmut Schmidt. Wir gehen definitiv nicht zum Arzt, sondern nachdem wir die Vision gemeinsam erarbeitet hatten, haben wir angefangen, die Umsetzung zu planen. Es ging um eine größer angelegte Community-Plattform. Communities und Plattformen sind nach wie vor mega im Kommen, die wir dort in der Regel nicht zugemüllt werden, sondern gezielt Infos erhalten und uns besorgen können. Doch eine Community entsteht ja meistens nicht “einfach so”. Es ging darum, Strategien festzulegen, mit denen wir die neuen Mitglieder hereinholen, darum, mit welchen Inhalten und vielleicht auch Vorteilen wir sie begeistern und darum, wie diese Community auch noch mit einer Personenmarke in Verbindung gebracht werden kann. 

Da der Teilnehmer einer der kreativsten Menschen ist, die mir bislang begegnet sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis aus der Vision dann eine Realität wird… ohne dafür zum Arzt zu müssen.

Community-Marketing und Plattform-Marketing sind spannende Disziplinen. Schon drüber nachgedacht?

Dieser kleine Auszug aus den Inhalten des Bootcamps machen dir vielleicht Freude, mehr darüber zu erfahren. Lass dir sagen, “Du musst nicht Weltmeister sein, um anzufangen, sondern anfangen, um Weltmeister zu werden.” Nichts ist schlechter als nichts tun. Also mach was und wenn du nicht weißt, wie und wo, dann schau dir das TRAIN THE TRAINER-Seminar mit Christian Bischoff und mir an.

Ende Oktober findet das nächste TRAIN THE TRAINER-Seminar statt. Dort wirst du viele Einblicke erhalten, wie wir in den vergangenen 12 Jahren die Marke Christian Bischoff aufgebaut haben und wie du in so einer Branche deinen Eintritt finden kannst. 

Ich freue mich auf dich und bin gespannt, wo und ob wir uns sehen. 

Die Markenwelt und ihre Verhaltensweisen in „neu“

Unzählige Aussagen und Vorausschauen über die Entwicklungen im Marketing und insbesondere der Entwicklungen des Konsumentenverhalten kursieren derzeit im Internet sowie in den Köpfen der Marktteilnehmer.

Wir alle stochern derzeit vielleicht etwas im Nebel und suchen Halt in diversen Prognosen.

Es geht um das „neue“ Konsumentenverhalten einerseits sowie um den Markenauftritt und die Verhaltensweisen von Unternehmen und Produkten andererseits. Doch welche speziellen Trends und Eigenschaften sollten Marken und ihre Verantwortlichen wirklich zukünftig – oder besser ab sofort – noch mehr berücksichtigen?

Noch mehr Nahbarkeit

Es gibt die ganz großen wie Amazon und Co. Von massiver Nahbarkeit will ich hier nicht unbedingt sprechen. Denn die Größe einer Amazon lässt diese nur bedingt zu. Die Leser dieses Artikels haben jedoch zumeist auch nicht vor, ein weiteres Amazon zu erschaffen.

Mit nahbar meine ich, eng am Interessenten/Kunden zu sein, ansprechbar zu sein über die Kanäle, die sich der Kunde wünscht. Die er nutzt und über die er es gewohnt ist, zu kommunizieren. Nahbar bedeutet auch, eine gewisse Reaktionsgeschwindigkeit an den Tag zu legen und Anfragen nicht erst 2 Tage später zu beantworten. Nahbarkeit – und jetzt wird es spannend – bedeutet weiterhin, den Kunden mit einzubeziehen in die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen, ihn ein stückweit in die eigenen Karten schauen zu lassen. Ihn mitzunehmen.

Ernst gemeinte Beziehungen aufbauen

Klar baut heute bereits (fast) jeder eine Beziehung zu seinen Kunden auf. Doch wir stehen nun an einem Punkt, wo wir dank der Digitalisierung noch viel tiefer gehen können. Wie siehst du deinen Kunden? Nur als jemanden, der dein Produkt gekauft hat oder als jemanden, mit dem du eine längerfristige Beziehung eingehst? Denk kurz drüber nach. Nimm vielleicht als Vorstellungshilfe den Vergleich, wie du deinem Partner begegnest und im Vergleich dazu einem flüchtig Bekannten. Da gibt es doch Unterschiede, oder? Ich schlage dir vor, die Sichtweise hier ein vielleicht großes Stück anzupassen. Dein Kunde wird dies sofort spüren, dir danken und mit viel Liebe in Form von Markenzuwendung zurück zahlen.

Wirkliche Authentizität und spürbare Echtheit leben

Wie du dies am Ende in deiner Kommunikation umsetzt, ist sehr individuell. Dennoch gelten mehr denn je gewisse Regeln und diese werden bei Nichtbeachtung immer mehr mit Ablehnung bzw. Nichtbeachtung bestraft. Sei einfach du selbst. Zeig dich wie du bist und benimm dich wie du dich auch unter „normalen“ Freunden benehmen würdest. Sei einfach echt. Niemand will heute mehr jemanden vorgegaukelt bekommen, der nur etwas „spielt“. Nutze die Worte, die du auch unter regulären Umständen in deinem Umfeld nutzen würdest, mache die Dinge, die du auch sonst tun würdest. Zeige Emotionen, die dich ausmachen. So ein Verhalten wird dich echt und authentisch rüberkommen lassen. Bitte verstelle dich nicht.

Wenn du Angst hast, dass dich dann niemand mehr ansprechen wird und kaum einer mehr deine Produkte kaufen wird… dem wird nicht so sein. Du musst auch auf gar keinen Fall „everybodies darling“ sein. Selbst wenn sich eine kleine Kundengruppe von dir abwendet. Diejenigen, die hinzu kommen, weil du vielleicht endlich als echt empfunden wirst, werden dich lange begleiten.

Dialog-orientiert agieren

Gerade im Social Media-Zeitalter erleben wir bereits seit Jahren, wie wichtig der Dialog mit Interessenten und Kunden ist. Nicht-Reaktion auf Kundenimpulse wird bereits abgestraft. Wer nicht kommuniziert bzw. mit seiner Community in Dialog tritt, der muss den Dialog „anderer“ – nämlich seiner Interessenten – über sich passiv ergehen lassen. Wenn du also auf den diversen Kanälen präsent bist, dann nutze diese auch. Sie sind dafür gedacht.

Den Fehler, den viele hier oft machen, liegt darin, viel zu früh mit einem Pitch um die Ecke zu kommen. Ziel sollte es hier nicht sein, schnellstmöglich einen Verkauf deiner Produkte zu landen, sondern du kannst diese Dialogmöglichkeit dazu nutzen, die Interessenten zu begeistern.

Beantworte ihre Fragen und stelle Rückfragen. Binde sie wertschätzend ein und berichte ihnen von dir und deinen Produkten. Im TRAIN THE TRAINER-Seminar liebe ich es zu veranschaulichen, was es bedeutet, gekauft zu werden und sich nicht verkaufen zu müssen. Sogmarketing eben.

Sinn gebend/Beiträge leisten

Hand aufs Herz… sicherlich hattest schon schon mehrmals den Gedanken „wofür braucht es dieses Produkt oder dieses Angebot in dieser Welt?“… oder nicht? Zumindest hast du dich gefragt, warum um Gottes Willen ist dieses Unternehmen überhaupt am Markt. Klar ist, dass ein Unternehmen nur am Markt auch längerfristig bleibt, wenn es ausreichend Abnehmer und Konsumenten findet. Doch die Kernfrage, die jetzt in dieser Zeit noch viel mehr gestellt wird als jemals zuvor ist die nach der Sinnhaftigkeit der Existenz und die Frage danach, welchen Beitrag ein Produkt oder eine Dienstleistung eigentlich leistet.

Unternehmen tun gut daran, die derzeitige Phase zu nutzen, über ihre Existenzberechtigung nachzudenken und ihre Angebote zu reflektieren. Es ist wie im echten Leben auch. Du solltest hin und wieder dein Tun und dein Verhalten überdenken und dich fragen, ob es so in dieser Form noch angebracht ist und deinen Zielen und den Bedürfnissen deiner Mitmenschen entspricht. So ist dies auch im Business.

Daher sollten sich Unternehmen sowie Marken aktuell nach dem tatsächlichen Sinn ihres Tuns richten und diesen überprüfen. Welchen Beitrag leistest du mit deinen Produkten? Hilft dein Angebot deinen Kunden wirklich? Schneide alles ab, hinter dem du nicht mehr zu 100% stehst und formiere dich und dein Angebot möglicherweise neu.

Die vorhergehenden Impulse sollen dir helfen, auch in Zukunft noch deinen Platz im Markt zu haben. Sie sollen dir Hinweise und Anregungen geben, dein aktuelles Tun und deine Verhaltensweisen zu reflektieren. Suche dir gerne aus, wo du bereits gut aufgestellt bist und an welchen Stellen es eventuell Nachholbedarf oder Optimierungsmöglichkeiten gibt. 

Fakt ist, der Konsument wird sein Konsumverhalten zukünftig ändern. Er wird vermutlich etwas kritischer im Umgang mit seinen Investitionen. Er wird mehr eingebunden werden wollen und er wird mehr gesehen werden wollen. Es geht darum, ihn besser abzuholen und zwar dort, wo er abgeholt werden will. 

In diesem Sinne wünsche ich dir eine erfolgreiche Zukunft mit deiner „Marke“.

Die Agent CS Hiking Days 2020

Eine Business-Mastermind mit besonderem Charakter…

Wie in jedem Jahr ging es auch in diesem Jahr – trotz Corona – wieder los zum Wandern. Das Ziel in diesem Jahr hieß „Top of Germany“… die Zugspitze. Auch wenn wir bis 2 Tage vorher nicht wirklich wussten, ob wir hochgehen können, war die Besteigung der Zugspitze bei dem diesjährigen 4-Tages-Trip das absolute Highlight. Insgesamt war erst ca. 10 Tage vor der Reise überhaupt klar, dass wir aufgrund der Beschränkungen überhaupt losfahren können.

Doch am Ende haben wir uns – insgesamt eine Gruppe von 16 Geschäftsleuten – dann in der vergangenen Woche allesamt am Eibsee treffen können.

Was sind die Agent CS Hiking Days?

Entstanden aus einer spontanen Idee vor Jahren sind diese Tage ein Zusammentreffen von jungen und erfahreneren – also älteren – Unternehmern, Selbständigen sowie insgesamt spannenden Menschen, die sich in dieser kurzen Zeit eine kleine Auszeit vom Geschäftsalltag verschaffen wollen. Sie lieben den Austausch über sämtliche Dinge, die sie beschäftigen. Nicht nur beruflich, sondern auch darüber hinaus gehende Themen finden ihren Platz.

Wandern in den Bergen in schönen Gebieten ist der Aufhänger der Hiking Days. Beim Wandern schalten wir ab und finden Zeit zum Reflektieren, zum Finden neuer Ideen, zum Sparring mit anderen Menschen sowie zum „einfach mal nur banale Dinge besprechen“, die sonst im Alltag oftmals zu kurz kommen. 

Teilgenommen haben auch in diesem Jahr wieder ein bunter Mix aus Menschen aus den verschiedensten Branchen mit den unterschiedlichsten Herausfordeurngen. Sei es die Gründung eines neuen Unternehmens in einem neuen Markt, die Entwicklung einer Marketingstrategie, die Erweiterung der Geschäftsräume oder die Entwicklung einer komplett neuen Idee. Hier bot sich ausreichend Gelegenheit, über die leichten und herausfordernderen Dinge des beruflichen Alltags zu diskutieren mit interessierten und offenen Menschen. Auf Augenhöhe und ohne Tabus.

Das Ziel Zugspitze – Top of Germany war dabei nicht zufällig gewählt, denn einige der Teilnehmer wollen sehr hoch hinaus oder sind bereits auf bestem Wege, oben anzugelangen. So bot sich gerade für die jüngeren Teilnehmer in diesen Tagen eine Riesenchance, mit diesen Unternehmern in entspannter und zugleich fokussierter Atmosphäre in Dialog zu treten und Fragen zu stellen.

Doch geht es nicht ausschließlich um das Business, denn wie wir alle wissen, ist auch der Ausgleich und die Regeneration von hoher Bedeutung im Leben eines viel Beschäftigten. Dafür sorgen jene Programmpunkte, die sich mit Kulinarik, mit Kreativität oder einfach nur mit purer Entspannung in die Tage eingliedern.

Warum veranstaltet Agent CS diese Mastermind?

Agent CS versteht sich nicht nur als Dienstleister für Privat- und Geschäftskunden sowie Prominenten. Agent CS ist eine Plattform geworden – insbesondere die Agent CS Hiking Days – in der es darum geht, Menschen zusammen zu bringen und ihnen zu einer Auszeit aus ihrem Alltag zu verhelfen. Aus diesem Grunde finden diese Treffen halb- oder jährlich statt und werden vom Agent CS-Team sorgsam und ausgewählt organisiert.

Wandern ist für mich eine Leidenschaft seit vielen Jahren. Genauso geht es meinem Geschäftspartner Maik Weis. Also lag nichts näher als unser eigenes Concierge-Business mit unserer Leidenschaft, dem Wandern, zu verbinden. 

Es ist bereits beschlossene Sache, dass zukünftig mehrere dieser Reiseangebote in Verbindung mit dem Charakter einer Mastermind organisiert und angeboten werden. Auf dem Plan stehen die Agent CS Sailing Days sowie die Agent CS Sun & Business Days. Beide Formate werden unterschiedliche Zielgruppen und Menschen ansprechen und anziehen. Eines bleibt jedoch immer gleich. Der wertschätzende und sich gegenseitig unterstützende Austausch unter Gleichgesinnten. Die Informationen zu den bevorstehenden Terminen sind auf der Agent CS-Website zu finden. Da die Gruppengrößen jeweils maximal auf 20 Teilnehmer begrenzt sind, ist eine rechtzeitige Reservierung der Plätze zu empfehlen. 

Und was ist Agent CS? Was tut Agent CS für seine Kunden?

Agent CS ist ein bereits seit 2004 existierender sogenannter Concierge Service. Das Modell stammt aus der Spitzenhotellerie. Dort können sich die Hotelgäste an einen sehr zuverlässigen und gut vernetzten Menschen mit ihren Wünschen und Bedürfnissen wenden.

Agent CS betreut seit Beginn eine Vielzahl an Privat- und Geschäftskunden, die aus den folgenden drei Gründen bei Agent CS Kunde sind. 

  • Sie haben zu wenig Zeit, sich um Dinge zu kümmern.
  • Ihnen fehlt der Zugang zu gewissen Informationen.
  • Oder sie haben die Sinnhaftigkeit des Delegierens erkannt.

Zum Serviceportfolio gehört eine sehr weit gefächerte Bandbreite an Dienstleistungen. Die regelmäßig wiederkehrenden Aufgaben für die Agent CS-Kunden befinden sich im Reisebereich (Hotel- und Flugreservierungen sowie Restaurantreservierungen) sowie in Recherchen (Medizin, Technik, etc.), Ticketorganisation sowie der persönlichen virtuellen Assistenz. Agent CS bietet einen Zeitgutschein zum Testen an. Vielleicht mal ganz einfach ausprobieren.

Interesse, bei den kommenden Agent CS Hiking Days dabei zu sein?

Hier gehts zur Kontaktaufnahme.

Wirkungstreffer in deinem Marketing

Du kennst vielleicht den Wirkungstreffer beim Boxen. Dabei geht es darum, den Gegner so zu treffen, dass er ins Straucheln gerät bzw. der Treffer eben eine dem Ziel entsprechende Wirkung erzielt. Ist so ein Treffer einmal gelandet, so gewinnt oftmals der der diesen Aufwärtshaken erfolgreich platzieren konnte.

Eine Reihe solcher Treffer geschickt eingesetzt haben in der Regel eine sehr klare Folge. Nämlich den finalen Sieg am Ende des Kampfes.

Vielleicht fragst du dich jetzt, was dies mit deinem Marketing zu tun hat. Und du wirst dich wundern, wie viel dies in deinem Marketing verändern wird. Richtig eingesetzt.

Deine Wortwahl führt zum 1:0

Los geht es schon mit den Texten in deinen Anzeigen, Blogbeiträgen, Social Media-Posts sowie den Inhalten auf deiner Website. Du holst mich nur ab, wenn du es geschafft hast, die richtigen mir und meinen Wünschen und Zielen entsprechende Wörter zu verwenden.

An dieser Stelle möchte ich dir die Avatararbeit ans Herz legen. Sofern du diese richtig gemacht und deinen Idealkunden nicht nur vor Augen hast, sondern seine eigene Wortwahl entsprechend nutzt, wirst du mit einer größeren Wahrscheinlichkeit sein Wording treffen und ihn anziehen. Ein Interessent fühlt sich völlig automatisch besser abgeholt und verstanden dadurch.

Ich empfehle dir eine Liste von Wörtern zu deinem Angebot nach und nach zu erstellen und diese Wörter auch immer wieder in deine Kommunikation einzubinden.

2:0 durch erlangte Aufmerksamkeit

Wirkungstreffer in Form von weise ausgewähltem und wohl überlegtem Worteinsatz bringen dir zwangsläufig Aufmerksamkeit. Du weißt sicherlich bereits, dass Aufmerksamkeit im Marketing die wichtigste Währung ist, mit der du zielgerichtet auf deinen Erfolg zusteuerst.

Doch bei dem ganzen Lärm an Werbung, Impulsen hier und da ist dies heutzutage nicht mehr so einfach, Aufmerksamkeit zu erlangen. Also verfahre lieber nach dem Prinzip „weniger ist mehr“ (darüber hatte ich bereits in einem vorherigen Artikel geschrieben) und setze deine Kommunikation gezielt und gut überlegt ein.

Mit einer klaren Nutzenargumentation zum 3:0

Du achtest auf deine Wortwahl, du bist auf dem richtigen Weg, die notwendige Aufmerksamkeit zu erlangen… nun dürftest du mit der Zeit die richtigen Kunden anziehen und für dein Produkt oder deine Dienstleistung interessieren. Du wirst feststellen, dass die Early Adopter dir sofort alles abkaufen. Das sind jene, die leicht zu überzeugen sind oder so gar keine Überzeugung mehr benötigen. Bei manch einem Angebot benötigen diese gar keine sauber ausgearbeitete Nutzenargumentation mehr. Diese Gruppe stellt jedoch bitte nicht dein Hauptaugenmerk dar. Zumindest nicht für diese Aufgabe.

Weit wichtiger an dieser Stelle ist der große Bauch. Stell dir die Kurve der Gaußschen Normalverteilung vor. All jene im großen Mittelfeld – die 68,27% – dürften noch einen argumentativen Kick benötigen, um sich final für dein Angebot zu entscheiden. Und zwar bietest du ihnen keine plumpen Eigenschaften, sondern konfrontierst sie mit echten Nutzenpunkten.

Der echte Nutzen gut kommuniziert und wiederrum auf die Zielperson abgestimmt ist weit wichtiger als ein Eigenschaften-Bombardement, was dein Produkt alles kann. Beschreibe bitte, warum und wie dein Angebot dem Interessenten weiterhilft, was es ihm am Ende nützt und wobei es sein Leben schöner und/oder einfacher macht. Es gilt hier, die Bedürfnisse deiner Avatare zu kennen und diese auch zu adressieren.

Das 4:0 mit der passenden Taktik

Du bist jetzt schon ziemlich gut unterwegs, wenn du bis hierher den einen oder anderen Tipp umgesetzt hast. Der Interessent hat jetzt schon 3 Wirkungstreffer abbekommen. Er ist schon kurz davor, bei dir abzuschließen. Im Grunde kannst du jetzt nicht mehr wirklich viel vermasseln. Stimmt? Stimmt nicht! Denn du kennst dies vielleicht selbst, wenn du beispielsweise im Internet surfst und ein passendes Produkt gefunden hast und dann macht es dir der Shop so mega kompliziert, das Produkt zu kaufen. Schon mal erlebt? Ich ständig.

Komm also nun nicht mit Kaufverhinderern. Ganz wichtig. Mach es dem Interessenten so einfach wie möglich, seine Emailadresse oder seine Telefonnummer zu hinterlassen, seine Rechnungsadresse einzugeben, um einen Rückruf zu bitten… kurz: dein Produkt zu kaufen. Biete dem Interessenten keine Chance, deine Seite zu verlassen, ohne den nächsten Schritt – den Kauf oder die persönliche Kontaktaufnahme – zu gehen.

Spiel – Satz… und Sieg

So heißt es im Tennis. Wie es im Boxsport heißt, weiß ich nicht. Ist auch egal, denn an dieser Stelle solltest du bei diesem mehrstufigen Ansatz deinen Interessenten, den du über ein ihn triggerndes Keyword gewonnen hast, zu einem Abschlusskandidaten entwickelt haben.

Nenne sie Wirkungstreffer, Keywords, …wie auch immer. Nur bitte mache dir im Vorfeld irgendwelcher Aktivitäten Gedanken darüber, welches Wording du nutzen willst.

Wenn ich heute sehe, wie zum Teil das Wording verschiedener Anbieter da draußen ist, wundert es mich nicht, dass dort auch keine Kunden gewonnen werden.

Dir wünsche ich Kunden. Also bereite dein Feld sorgfältig vor und plane deine Wirkungstreffer.

Du hast 5:0 gewonnen! Herzlichen Glückwunsch.

Und wenn du mit Performance-Marketing nicht weiter kommst…

Ja, das ist genau die Frage, die sich so mancher stellt, der es mit Performance Marketing bereits versucht hat, seine Reichweite auf ein neues Allzeithoch zu treiben, jedoch schnell gemerkt hat, dass es leider doch nicht so einfach ist, das „schnelle Geld“ nur mit dieser Strategie zu verdienen.

Ganz abgesehen davon, dass es vermutlich in der heutigen Zeit eh nicht so einfach ist, das „schnelle Geld“ zu verdienen, es sei denn, du hast eine mega Idee, stecken hinter dem Misserfolg einer Online-Marketing-Kampagne in der Regel ganz vielfältige Gründe. Auf diese will ich in diesem Beitrag etwas eingehen.

Zunächst mal sei gesagt, dass es sinnvoll ist, nicht nur auf eine Strategie zu setzen, um an neue Leads zu kommen. Es ist doch wie in fast jedem Bereich des Lebens und des Wirtschaftens. Es kommt auf die Balance an. Wie bei deiner Geldanlage auch, solltest du darauf achten, nicht zu einseitig unterwegs zu sein, sondern zu „diversifizieren“. Genau das ist das Stichwort und die Empfehlung auch für dein Marketing.

Diversifizieren bedeutet, mehr als nur eine Strategie auszuwählen und eine breitere aufeinander abgestimmte Vorgehensweise umzusetzen.

Doch welche Gründe können hinter einer nicht ausreichend gut funktionierenden Strategie „Performance-Marketing“ stecken?

Die Positionierung passt nicht.

-Ist dein Angebot wirklich erwünscht und wird es gebraucht?
-Hast du ein starkes Alleinstellungsmerkmal?
-Wie stark ist dein Wettbewerb?
-Passt dein Pricing zur Zielgruppe und zu deinem Angebot?

Die Werbeanzeigen treffen nicht auf das gewünschte Ergebnis.

-Wie sehen deine Werbeanzeigen aus?
-Erlangen sie ausreichend Aufmerksamkeit?
-Gibt es einen klaren Call-To-Action. (CTA)?
-Hast du die passende Zielgruppe adressiert?

Dein Funnel ist nicht wirklich erfolgreich.

-Woran könnte es liegen, dass deine Anzeige nicht konvertiert?
-Gibt es einen Bruch, wenn jemand klickt und sich nicht für einen weiteren Schritt entscheidet?
-Holt die Landingpage den Interessenten ideal ab, sobald er auf deine Anzeige geklickt hat?
-Was passiert auf deiner Landingpage? Ist dem Interessenten sofort klar, was er als nächstes tun soll?
-Vielleicht wolltest du auch zu schnell zu viel? Denn es geht erstmal darum, ein großes Vertrauen aufzubauen.

Dein Online-Marketer setzt auf die falsche Zielgruppe.

-Wen hast du dir als Zielgruppe im Rahmen deiner Positionierung ausgesucht?
-Ist dies wirklich die richtige Zielgruppe, die förmlich nur noch auf dein Angebot gewartet hat?
-Ist deine Zielgruppe ausreichend groß oder ist sie, anders herum, zu groß und dein Angebot versandet?
-Wird deine Anzeige der richtigen Zielgruppe zur richtigen Zeit auf dem richtigen Gerät ausgespielt?

All diese Fragen darfst du dir stellen und sicher gibt es weit mehr Kriterien, die für eine erfolgreiche oder eben gegen eine erfolgreiche Performance-Marketing-Kampagne sprechen. Du hast mit den oberen Punkten lediglich eine kleine Auswahl möglicher Herausforderungen und Problemstellungen bekommen.

Fazit

Grundsätzlich gilt, dass Performance-Marketing nach wie vor eine sehr gute Möglichkeit ist, deine Reichweite zu vergrößern und neue Interessenten für dein Angebot zu begeistern. Doch war in den vergangenen Jahr leicht zu beobachten, dass in gewissen Branchen ein starkes Überangebot an Werbetreibenden zu erkennen war. Somit stiegen die Anzeigenpreise und gleichzeitig ist die Wahrnehmung der Anzeigen gesunken. Hinzu kommt, dass mittlerweile so viele Anzeigen ausgespielt werden, dass auch dadurch die Klickraten nach unten gegangen sind. Darüber solltest du dir im Klaren sein.

Fakt ist, dass die Wirtschaftlichkeit einer Performance-Marketing-Kampagne sehr gut zu berechnen ist. Denn wenn dich beispielsweise 100 neue Interessenten aus denen am Ende 2 Kunden resultieren mit einem Umsatz von je 1000 EUR resultieren und du für diese 100 Leads 400 EUR gezahlt hast, macht das alles Sinn.

Dennoch empfehle ich meinen Gesprächspartnern und Teilnehmern des TRAIN THE TRAINER-Seminars ein breiter aufgestelltes Vorgehen, um neue Interessenten zu generieren. Das ist die Klaviatur des Marketings.

Dir wünsche ich egal mit welchem Vorgehen so oder so viel Erfolg. Und Performance… 😉

Erst „sehen“, dann „gesehen werden“

Die bessere Vorgehensweise…

Hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, wie du deine Marke aufbauen willst, oder wenn du schon eine Marke hast, wie du sie aufgebaut hast? Oder bist du, wie die allermeisten, gleich rein ins Business und hast einfach mal (!) losgelegt und geschaut, was passiert?

Echter Markenaufbau ist planbar, definitiv. Nur die wenigsten beschäftigen sich zu Beginn intensiv damit und verstehen, wozu eine Marke gut ist und wie sie aufgebaut werden sollte. 

Plane zuerst das Innenleben deiner Marke

Was beutet das? Schaue genau hin, an wen du deine Dienstleistung anbietest. Wer sind deine wirklichen Kunden? Damit meine ich nicht die in meinen Augen (darüber habe ich viel geschrieben) wichtige Avatararbeit. Sondern damit meine ich das Hinschauen ein paar Level tiefer.

Erfahre oder erfrage und beobachte, wie genau deine Kunden denken. Wie sie ticken und welche Ansichten sie haben. Du wirst damit einige Zeit verbringen müssen, jedoch am Ende feststellen, dass du im Kern eine dir intensiver folgende Klientel aufbaust. Eine wertvolle Community. Wie tickt dein Kunde? Was treibt ihn an, wenn es um sein konkretes Problem geht. Wie lauten die Gründe für einen Kauf hinter dem Kauf? Welche Freude will er oder sie sich damit machen oder welches Grundbedürfnis wird damit befriedigt?

Alle Antworten, die du auf diese Fragen findest, werden dir massiv dabei helfen, dein Produkt zielgerichteter zu verkaufen. Kunden fühlen sich besser verstanden und sicherer bei dir, wenn du ihnen das Gefühl gibst, dass du sie zu 100% verstehst.

Wie läuft der Entscheidungsprozess bei deinen Interessenten?

Erforsche so genau wie möglich die multiplen Entscheidungswege und Einflussfaktoren deiner Kunden. Wie entscheiden sie sich an welcher Stelle bzw. nach welchem Impuls. Frage deine bestehenden Kunden, was der Auslöser für den finalen Kauf war. Dieses „WARUM (genau)“ ist so entscheidend und kann dir im weiteren Verlauf deiner Tätigkeit enorm viel Zeit und Werbeaufwand (Kosten) ersparen. Mit nur ein wenig Grips in diese Gedanken gesteckt vorher.

Wichtig ist zudem ebenfalls zu wissen, warum sich jemand für dich und nicht für deinen Marktpartner entschieden hat. Was genau hat den vielleicht kleinen feinen Unterschied ausgemacht? Anbieter unterscheiden sich heute zumindest aus Kundensicht oft marginal und in eben diesen kleinen Unterschieden liegt soviel Power. Soviel Entscheidendes, das du dir zunutze machen musst für die zukünftigen Marketingaktivitäten.

Konzentriere dich auf die kleinste relevante Zielgruppe in deinem Markt

Du willst besser nicht der Anbieter für alles und jeden sein. Niemand will bei jemandem kaufen, der für alles eine Lösung weiß und sich als der Mega-Anbieter positioniert. Nein, fokussiere dich auf jene Zielgruppe, deren Gefühle und Sorgen du am besten kennst und verstehst und deren Probleme und Herausforderungen du am besten lösen kannst. 

Bringe in dieser sicherlich kleinen jedoch sehr lukrativen Nische Höchstleistung. Klar muss deine Leistung in dieser kleinen Zielkundengruppe wirklich sehr gut sein. Keine Frage. Doch wenn du bei wenigen Kunden sehr gute Ergebnisse erzielen kannst, wird sich das rumsprechen und du wirst empfohlen. Gehe mit diesen Kunden in die Tiefe und vermittle ihnen all dein Wissen, das du ihnen geben kannst. 

An dieser Stelle beginnt das „gesehen werden“

Nun bist du soweit. Du hast deine kleine Nische gefunden, die Kunden sind happy und du bist in ihren Augen der Experte, Meister oder wie auch immer sie dich sehen. 

Sie werden dich nun an ihre besten Freunde vermitteln und du wirst “rumgereicht”. Menschen kennen immer Menschen mit ähnlichen Herausforderungen und Problemen. Das sind die Zielgruppenmilieus. Und mit „gesehen werden“ meine ich genau diese Weiterempfehlung.

Sollten die Empfehlungen nicht automatisch erfolgen, kannst du etwas nachhelfen. Das Empfehlungswesen also stimulieren. Frage aktiv danach. Gehe in den Dialog mit deinen Kunden und frage explizit in deren Umfeld rein. Wem kannst du noch helfen mit deinem Angebot. Wen kennen sie, dem dein Produkt ebenfalls helfen kann, seine oder ihre Ziele zu erreichen?

Plane und forciere dein Wachstum

Forciere so dein Wachstum und sorge für ein organisches Wachstum. Stimuliertes Wachstum über Werbekosten funktioniert auch, hin und wieder nur kurzfristig oder maximal mittelfristig. Der größere Vorteil ist jedoch der. Organisches Wachstum kostet dich kein Geld. Du erhältst quasi gratis neue Kunden zugespielt. Dafür sorgen deine zufriedenen Kunden.

Ein Tipp in dieser Sache. Ziehe nicht am Gras, sondern lass es langsam wachsen. Keine Überanstrengungen bitte, die dein Empfehlungswesen empfindlich stören könnte. Du musst an dieser Stelle Vertrauen haben. In dich und in deine Leistung. Wenn die gut ist, wird alles von selbst laufen. Wenn du gut bist oder dein Produkt gut ist und du weiter oben alle Fragen richtig beantwortet hast.

Der Sog entsteht also aus innerer Stärke. Deiner und der deiner Produkte. Die Intensität entwickelt sich je nach Kundengröße. Falls er nicht entsteht, wie eben beschrieben, gehe nochmal zurück auf „los“. 

Mein Fazit

Wer von Beginn an auf „gesehen werden“ setzt, der wird kurzfristig sicherlich gesehen und hat seine Erfolg. Doch die sind oftmals eher blendend. Denn nur in seltenen Fällen werden diese Anbieter wirklich langfristig beachtet.

Der Fehler liegt in der Strategie sowie in der Umsetzung. Und dieser ist vermeidbar.

Also, weg vom schnellen Profitdenken, hin zum kundenorientierten Denken und Handeln.

Viel Erfolg!

Die richtige Wortwahl – Alan Greenspan zum Thema Kommunikation

„Ich weiß, dass Sie glauben, Sie wüssten, was ich Ihrer Ansicht nach gesagt habe. Aber ich bin nicht sicher, ob Ihnen klar ist, dass das, was Sie gehört haben, nicht das ist, was ich meine.“

Alan Greenspan zum Thema Kommunikation

Hm… manchmal ist es ja so, dass wir etwas sagen oder schreiben und uns wundern, dass unsere Botschaft so gar nicht bzw. verfälscht beim Empfänger ankommt. Alan Greenspan hat es mit seinem Zitat ganz gut auf den Punkt gebracht.

Wir alle kennen das Sender-Empfänger-Problem. Die Herausforderung, dass genau jene wichtigen Botschaften bei den Zielpersonen ankommen, die wir beabsichtigten zu kommunizieren. Doch in vielen Fällen ist dies leider eben nicht der Fall. Und da sehe ich eine kleine große Herausforderung im Marketing, die bereits in der Positionierung ihre Wurzeln schlägt. Und in diesem Zusammenhang habe ich eine kleine Empfehlung für dich.

Was hat die Positionierung mit dem Marketing bzw. mit der Misskommunikation zu tun?

Sehr sehr viel. Denn bereits ganz zu Beginn deines Vorhabens – in der Start-und/oder Vorbereitungsphase, wie ich sie nenne – solltest du dir recht ausführlich Gedanken zu den folgenden Fragen machen.

  • Wer sind deine Zielkunden?
  • Welche Wortwahl nutzen sie?
  • Wie lautet deine Botschaft?
  • Und wie bzw. mit welchen Worten bringst du sie rüber?

Idealerweise hast du dir – und da widerspreche ich allen, die behaupten, es sei nicht mehr zeitgemäß, sich einen exakten Zielkunden vorzustellen und zu visualisieren – einen Kundenavatar „gebaut“. Manche sprechen heute von Zielkundenmilieus. Auch ok. Du stellst ihn dir genau vor und kannst dich quasi in ihn reinversetzen. Du denkst dich förmlich in ihn rein. Erst jetzt kannst du genau verstehen, wie er tickt und warum er sich mit welcher exakten Herausforderung für dich oder dein Produkt interessiert. Welche Wortwahl nutzt dein Zielkunde in seinen Gedanken?

Der positive Nebeneffekt ist, dass du jetzt auch seine Wortwahl viel genauer nachvollziehen und deine Kommunikation darauf ausrichten kannst. Du nutzt seine Wörter und stellst damit sicher, dass er dich oder deine Botschaft mit einer höheren Wahrscheinlichkeit auch verstehen wird.

Wenn du deine Hausaufgaben also gut gemacht hast, existiert bereits eine Excel-Liste mit den Begriffen, die dein Idealkunde tagtäglich nutzt, denkt oder von mir aus auch träumt. Natürlich diejenigen mit Bezug auf dein Angebot. Stell dir nur selbst vor, wie du dich abgeholt fühlst, wenn jemand dir sein tolles Produkt vorstellt, welches sicher 1A für dich und zu deinen Anforderungen passen würde, komplett andere Wörter nutzt, die so gar nicht deinem Ording entsprechen. Du fühlst dich nicht angesprochen und wirst seine Botschaft nicht aufnehmen oder sie evtl. sogar falsch interpretieren.

Es ist am Ende wie in deinem engsten Freundeskreis auch. Stell sie dir vor deine besten Freunde von denen du dich an- und zu denen du dich hingezogen fühlst. Wie sind sie und wie sprechen sie? Verstehst du sie? Oder kommt es eher zu Verständigungsschwierigkeiten? Wohl eher nicht. Und genauso ist es auch mit deinen zukünftigen Kunden. Sie fühlen sich wohler bei dir und in deinem Umfeld, wenn sie dich leicht verstehen können und deine Wortwahl sofort und leicht verarbeiten können.

Das richtige Wording treffen/nutzen

Mit einem gut vorbereiteten Arsenal an Wörtern, die deine Zielgruppe nutzt, fällt es dir nicht nur leichter, deine Texte zu schreiben, sondern du erhöhst massiv die Wahrscheinlichkeit, dass die Interessenten, die auf deiner Seite landen, auch auf „Jetzt kaufen“ klicken.

Wie Alan Greenspan in seinem Zitat andeutet, werden sich viele Zuhörer ihre eigenen Gedanken zum Gesagten machen und auf ihre ganz persönlichen Reisen gehen… und in vielen Fällen auf Abwegen wandern. Dies darfst du mit einer gut geplanten Kommunikation verhindern.

Im TRAIN THE TRAINER-Seminar sprechen wir davon, wie du deine Texte und deine Ansprachen so formulierst, dass die Interessenten sich nicht nur abgeholt fühlen, sondern sich bei dir gut aufgehoben fühlen. 

Und dann ist es in der Regel nur eine Frage der Zeit, wann sie den Status vom Interessenten zum Kunden wechseln.

Ziel erreicht! 

[Empfehlung] Auf das Maximum reduzieren

Oder: Reduce to the max.

Es sei vorab gesagt, dass dieser Artikel nicht aufgrund der aktuellen Situation entstanden ist, sondern in meinen Augen völlig unabhängig von Auf- und/oder Abwärtstrends immer dann gilt, wenn sich das Gefühl des Überangebotes bereits eingeschlichen hat. Oder noch besser, du bist jetzt gerade erst an den Start gegangen und hast von Beginn an die Möglichkeit, diesen Impuls oder Hinweis mit in deinem Plan zu berücksichtigen.

Ganz klar bin ich für Wachstum und nicht von ungefähr erzähle ich jedem, dass es mir darum geht, Dinge zu bewegen. Etwas zu kreieren und zu gestalten ist schon immer meine Leidenschaft. Doch dieses Wachstum soll bitte idealerweise organisch entstehen und „überwacht“ und kontrolliert ablaufen.

Was bedeutet das für mich?

Was auch immer du anbietest oder planst, anzubieten, denk bereits in sehr frühem Stadium darüber nach, wie schlank du dich aufstellen kannst, um deine Leistung zur Begeisterung deiner Kunden zu erbringen und beziehe den Gedanken unbedingt mit ein, dich auch auf ein ganz klar abgrenzbares und fokussiertes Produkt- oder Leistungsspektrum zu begrenzen.

Du musst nich gleich von Beginn an mit einem Riesensortiment an Services oder Produkten aufwarten. Niemand verlangt das von dir und auch du selbst solltest nicht dem Irrglauben verfallen „Je breiter ich aufgestellt bin, umso mehr grase ich vom Markt und den sich darin bewegenden potenziellen Kunden ab. Ganz im Gegenteil. Der Interessent stößt in aller Regel aufgrund irgendeiner sehr spezifischen Herausforderung bzw. aufgrund eines sehr gut zu beschreibenden Problems auf dich oder deine Seite. Überfordere ihn an dieser Stelle nicht und gib ihm exakt das nachdem er sucht. Überforderung würde dann entstehen, wenn er deine Seite findet aufgrund eines ziemlich konkreten Problems und sich auf deiner Seite dann zunächst einige Minuten bewegen muss, um die Lösung für seine Wünsche, Ziele oder Vorstellungen zu erhalten.

Denn diese Zeit wird er sich in den allermeisten Fällen nicht nehmen. 

Was wenn er oder sie angebissen hat?

Nehmen wir an, er hat dich im Internet gefunden und er landet auf deiner Website. dort findet er sofort und völlig unkompliziert exakt das, wonach er gesucht hat. Und nur das. Die Chancen stehen an diesem Punkt relativ hoch, dass er sich intensiver mit dir und deinem Angebot beschäftigen wird. Sofern er nicht durch irgendwelche anderen Dinge – deine möglicherweise anderen vielen Angebote – abgelenkt wird. Du wirst bei ihm abgespeichert als der Spezialanbieter für exakt sein Problem. Entweder er kauft sofort, was bedeuten würde, sein Problem ist entweder bereits so groß, dass er ein stückweit verzweifelt ist oder er hat bereits an dieser Stelle ein so großes Vertrauen zu dir und/oder deinem Produkt. Oder aber er speichert sich deine Daten ab und kontaktiert dich zu einem späteren Zeitpunkt, was die schlechtere Alternative für dich wäre.

Fakt ist jedoch, dadurch, dass du dich auf das Wesentliche reduziert hast, hast du ihn zumindest mal nicht, wie es leider viele tun, verschreckt oder verscheucht. 

Warum ist das so?

Weil du dich auf das Wesentliche fokussiert hast und deinem Interessenten auf seinen konkreten Bedarf nicht mit einem Bauchladen geantwortet hast. Je mehr Reduktion du reinbringst und je mehr du dich auf einen konkreten Bedarf von Beginn an ausrichtest, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Interessenten auch zu Kunden werden. Viele Anbieter machen an genau dieser Stelle den Fehler, den Kunden mit einem Überangebot quasi zu erschlagen. Das sollte nicht sein und führt auch nur in Ausnahmefällen zum Erfolg.

Wir alle haben eh schon eine so geringe Aufmerksamkeitsspanne, das es heute noch viel mehr als jemals zuvor gilt, den Interessenten so schnell wir irgendwie möglich zu seinem Ziel zu führen. Übrigens, ich habe letztens irgendwo gelesen, dass die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen heute der eines Goldfisches gleicht. Wenn dem so ist… 😉

In diesem Sinne, happy Maximizing durch Minimizing. 

Spielst du oder fühlst du?

Über die Authentizität im Tun und im Marketing

So richtig wohl fühlt sich ein Interessent, der eine Werbung sieht, oder ein Kunde, der ein Produkt nutzt, doch erst, wenn ein 100%-iges Gefühl der absoluten Stimmigkeit existiert, oder nicht? Wenn er unterbewusst spürt, dass irgendetwas „anders“ ist.

Kennst du diese Situationen nicht auch, wo du denkst, „ja, geniales Produkt, nur irgendwas stimmt da noch nicht?“. Mir geht es oft so und fast immer wende ich mich über kurz oder lang von eben diesem Anbieter oder diesem Produkt ab. Chance vertan wegen mangelnder Authentizität.

In den allermeisten Fällen ist es gar nicht mal das bewusste Wahrnehmen eines „Fehlers“ oder einer „Irritation“. Intuitiv spüre ich eine Disbalance zwischen dem was mir angeboten wird  und dem, „wie“ (!) es mir der Anbieter vermittelt. Schwer zu beschreiben, doch leider ist das Gefühl regelmäßig einfach nur da. Es stört leider sehr den Gesamteindruck und das Produkterlebnis.

Wenn du dieses Gefühl nicht auch manchmal hast, kannst du diesen Beitrag gerne überspringen.

Sting – “Every breathe you take”

Musik inspiriert mich, Töne und Melodien katapultieren mich hin und wieder in andere Gedankenwelten, wodurch oft neue Verbindungen und auch neue Ideen entstehen.  Ich frage mich, was wir von der Musik und den Künstlern lernen und adaptieren können. Sicher nicht von allen, doch von sehr vielen.

Zuletzt bin ich auf dieses OneRepublic-Video (Apologize) gestossen und bin fasziniert von Ryan Tedders Ausdruck und seiner ganz offensichtlichen Besessenheit, diesen Song so intensiv wie möglich zu bringen. Nicht, weil er es muss, sondern weil er nicht anders kann. Er taucht ein in diesen Song und vergisst alles drumherum. So scheint es mir. Das sind Gänsehaut-Momente, die er durch seine Art in mir auslöst.

Gänsehaut-Momente in deinem Marketing

Welche Momente sind es in deinem Angebot oder in der Darbietung deines Produktes? An welchen Stellen bist du besessen von dem was du tust? Bist du es wirklich oder stellst du gerade fest, dass dein Hauptmotiv einfach nur lautet, Geld zu verdienen? Und zwar schnell und so viel wie möglich?! Der Kunde spürt dies über kurz oder lang. Ganz sicher. Vielleicht ist dies so ein Punkt, wo ich oft denke, dass da irgendwas nicht stimmt. Es gibt ja diesen Spruch „Wenn du das Gefühl hast, es stimmt was nicht, dann stimmt das meistens“.

Das Buch „Lores Law“ kann ich dir übrigens nur ans Herz legen. Es geht um den gesunden Menschenverstand.

Doch was konkret kannst du beachten?

Punkt 1 Ausdruck: Wenn du ein Produkt gestaltest und es verkaufst, achte darauf, dass du nur Dinge machst, hinter denen du zu 100% stehen kannst, denn sonst wirst du nie den so wichtigen Ausdruck deiner Person oder deines Produktes reinbekommen. Ausdruck kann nur von innen heraus entstehen. Also prostituiere dich nicht, in dem du Dinge verkaufst, die nicht nicht wirklich anbieten willst. Aus welchen Gründen auch immer.

Punkt 2: Besessenheit. Sei ein stückweit besessen, von dem was du uns anbietest. Deine Besessenheit darf ruhig ankommen beim Kunden oder Interessenten. Mit Besessenheit meine ich das Zeigen, dass es sowas ist wie „Liebe“, die du für dein Produkt empfindest, gibt. Als wenn es für dich gar nichts anderes gäbe als dein Produkt. Du verschmilzt quasi mit deinem Angebot.

Punkt 3: Echtheit. Hier stelle dir gerne die Frage „Was ist, wenn nichts ist?“. Ist der Kern deines Angebotes ausreichend klar und echt oder handelt es sich um ein schnell hinproduziertes Werk? Kunden wollen mehr und mehr eingebunden werden in Entstehungsprozesse und über die sozialen Medien tauschen sie sich immer mehr über die Pros und Cons von Produkten aus. Spätestens an dieser Stelle ist Echtheit megawichtig. Sonst erfährt dein Produkt eine Art Kernschmelze. Im Train The Trainer-Seminar spreche ich von von Markenkernwerten. Auf die kommt es an dieser Stelle an.

Punkt 4: Tauche ein in dein Tun. Vergiss alles drumherum und gib deinen Kunden das Gefühl, du lebst, atmest, trinkst und schläfst dein Produkt. Ich will spüren, dass du es ernst meinst. Du darfst dich im Grunde in deinem Angebot „verlieren“. Strahlende Augen, emotional getätigte Aussagen, etc. lassen mich spüren, dass du dein Produkt liebst.

Punkt 5: Bringe Gefühle rein. „Reisse“ deinen Kunden mit. Nimm in mit in deine Gefühlswelt, wenn du selbst das Produkt nutzt oder erklärst. Gefühle bieten Möglichkeiten zum Andocken für mich als Interessenten. Ich will eine Klaviatur deiner Gefühle angeboten bekommen, um zu prüfen, ob ich bei dir an der richtigen Stelle/beim richtigen Anbieter bin. Zeige sie mir.

Punkt 6: Achte auf Details. Denn Kleinigkeiten entscheiden. Es sind ja oft nicht die Hauptmerkmale, die deine Kunden zum Kauf deines Produktes veranlassen, es sind die Dinge drumherum. Wie du das Produkt darstellst. Ich will hier gar nicht von Kundennutzen schreiben. Das wäre zu banal. Es geht darüber hinaus. In diesem Zusammenhang ist sicher Apple ein gutes Vorbild. Steve Jobs war ein Detailfreak in der Darstellung und Präsentation seiner Produkte.

Marken machen!

All diese vorgenannten Empfehlungen, die du bitte mit in deine Produktüberlegungen einfließen lässt, lassen Marken zu Marken werden bzw. Sie sind dir dabei behilflich, deine Marke oder dein Angebot spürbar zu machen. Denn wer will heutzutage schon Fake kaufen? Niemand und in Zukunft noch viel weniger. Unterziehe dein Produkt einem Markencheck und besprich diese Punkte mit deinem Umfeld. Sie sind gute Feedbackgeber und können dir Signale geben, wo du dich noch mehr reinhängen kannst als du es vielleicht schon – oder auch nicht – tust.

Und das allerbeste ist es, wenn du dabei noch nichtmal reden musst, sondern es beim Kunden nonverbal ankommt. Und dazu schaue dir nochmal ein Musikvideo an. Linkin Park (Numb). Chester Bennington gibt alles in diesem Vocals Only-Video. Er redet bzw, singt zwar, doch achte auf seine Mimik, seine Körpersprache, seinen Ausdruck… faszinierend!

Wenn du Linkin Park nicht magst… skip it!

In diesem Sinne wünsche ich dir nicht nur FROHE OSTERN, sondern auch viel Echtheit und eine mega Portion Authentizität.