Über Kundenorientierung und Servicequalität

Wenn die Schlagworte Kundenorientierung und Servicequalität nur als solche gesehen und nicht wirklich gelebt werden in deinem Unternehmen, darfst du an dieser Stelle entweder zum nächsten Beitrag weiterklicken oder dich einem komplett anderen Thema widmen.

Möglicherweise weißt du, dass ich aus der Hotelwelt komme und mir der Kunde, seine Kundenbedürfnisse sowie die Qualität des ihm angebotenen und präsentierten Service sehr wichtig sind. Um genau zu sein, waren diese – in meinen Augen – „Erwartungsleistungen“ der Start in meine Selbständigkeit damals vor gut 15 Jahren mit dem Concierge-Service Agent CS.

Ich hatte mich damals aus der Hotellerie heraus begeben und bin in einem nicht sehr Service-orientierten Bereich gelandet. Dem Energiehandel. Dort zählten die Kilowattstunden und es ging am Ende um kleine Centbeträge, die einen Kunden glücklich machten oder eben nicht. Das war nicht wirklich meine Branche, wie sich herausstellte und ich habe mir überlegt, was ich tun soll.

In dieser Zeit ist – zumindest bereits im Kopf – die auch heute noch existierende Agent CS GmbH entstanden. Eine hochprofessionelle und individuelle Serviceschmiede, die seinen Privat- und Geschäftskunden viele Wünsche erfüllt und zum Teil für seine Kunden als lästig empfundene oder Zeit raubende Aufgaben übernimmt. Neudeutsch… Personal Assistance Service oder Virtual Assistance Service.

Service als Leidenschaft

Doch in dieser neuen Aufgabe konnte ich mich zu 100% meiner Leidenschaft hingeben. Es ging und geht auch heute noch von morgens bis Abends – zum Teil auch 24/7 – darum, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und eine Servicequalität anzubieten, die in meinen Augen auch heute noch seinesgleichen sucht.

Du kannst dich heutzutage sicherlich über dein Produkt von andren Anbietern abgrenzen. Du kannst Produkte gestalten, die es sonst in der Form und Intensität, wie du sie anbietest, anderweitig nicht zu finden sind.

Doch für mich ist die Königsklasse auf immer und ewig der Service und die Servicequalität, die rund um dein Angebot den Kunden nicht nur zufrieden stellen, sondern ihn begeistern. Ich muss dir nicht sagen, dass Kaufentscheidungen zu großen Teilen emotional getroffen werden, nicht rational. Zumal du vermutlich nicht in einem Commodity-Markt unterwegs bist, wo es eine 100%ige Vergleichbarkeit des angebotenen Produktes gibt. 

Das heißt, du willst langfristig im Kopf deines Kunden bleiben und dich dort regelrecht “eingraben”. Dies machst du idealerweise über ihm emotional haften bleibende Momente im Kaufprozess oder in der Phase, in der dein Kunde dein Produkt oder deine Dienstleistung nutzt. 

Überraschungsleistungen anbieten

Ich spreche beim TRAIN THE TRAINER-Seminar in diesem Zusammenhang sehr gerne von den sogenannten Wow-Faktoren deines Angebotes sowie von den Überraschungsleistungen.

Wow-Faktoren sind jene, die den Interessenten oder Kunden einen kurzen Moment inne halten lassen und er sich denkt „ups, hier ist irgendetwas anders“. Es sind diese kleinen magischen Momente und Erfahrungen, die teils sicher bewusst, hin und wieder jedoch auch unbewusst, wahrgenommen bzw. abgespeichert werden. Meist zielen sie auf einen Schmerzpunkt ab, der sich aus dem Weiterdenken – nämlich in der darauf folgenden Lösung (deinem Angebot) – ergibt.

Diese kleinen Wow-Faktoren sollst du geschickt an deiner Customer Journey (siehe Grafik unten – Quelle: www.lianatech.de) entlang platzieren. Es kann bereits beim Erstkontakt mit deinem Interessenten zu einem Aha-Moment für ihn kommen oder ihm fällt etwas besonderes im ihm zugeschickten Angebot auf. Oder, oder, oder… sei kreativ und denke über den Tellerand hinaus.

Wenn du Wow-Momente erfahren und live erleben willst, dann besuche einfach mal das Live-Event DIE KUNST, DEIN DING ZU MACHEN.

Überraschungsleistungen sind für mich bei weitem nicht Kür, sie sind Pflicht. Und wenn sie in deinem Angebot noch nicht vorkommen, dann gib Gas! 

Es sind Leistungen, mit denen dein Kunde nicht rechnet. Der normale Deal lautet „Leistung gegen Geld“. Punkt. Ende. Aus. Doch was wäre, wenn an dieser Stelle eben nicht Ende ist und du dich noch ein kleines bisschen mehr aus dem Fenster lehnst und eine gewisse Extrameile gehst. Diese Extrameilen sind Gold wert und führen oft dazu, dass dein Kunde dich nie wieder verlassen wird, weil sich solche Dinge und Erlebnisse bei ihm einbrennen.

Wie wäre es mit Überraschungsleistungen?

Gib ihm mehr als er erwartet zu bekommen und dies in einer Art und Weise, die er sonst nirgends im Markt bekommt. Es darf ruhig etwas aufwändiger sein und etwas, wo du in Vorleistung gehen musst. Glaub mir, solche Verhaltensweisen lohnen sind und zahlen sich langfristig immer aus. Denn du hast sicher schon mal gehört, dass die Customer Acquisition Costs, also die Kosten, einen Neukunden zu gewinnen, oft nicht unerheblich sind.

Der tolle Nebeneffekt von gutem Service und dem Erbringen von Überraschungsleistungen ist, dass du viel leichter weiterempfohlen wirst und deine Kosten fürs Generieren von Neukunden noch weiter sinken. Das ist doch das Ziel, oder?

In diesem Sinne, überlege dir tolle Wow-Faktoren und erbringe wo du kannst Überraschungsleistungen. Deine Kunden werden es dir danken. Und von denen wünsche ich dir ganz viele.

[Strategiegedanken] …die Zeit „danach“

Aktuell ist Vieles für etliche von uns komplett unklar und die Gedanken und Gespräche in den mir bekannten Masterminds und sonstigen Gruppen gehen in die unterschiedlichsten Richtungen.

Strategiegedanken oder die strategische Ausrichtung für die eigene Zukunft… für das eigene Business sind derzeit wohl präsenter denn je.

Fakt ist, niemand kann heute voraussagen, wohin die Reise gehen wird und was sich in der Zeit danach alles verändert haben wird. Der Zukunftsforscher Matthias Horx hat in den vergangenen Tagen eine Vorausschau veröffentlich unter dem Namen DIE WELT NACH CORONA. Darin beschreibt er aus der RE-Gnose (das Gegenteil von Prognose), wie wir in wenigen Monaten und Jahren auf die Zeit zurück blicken, in der wir uns heute (!) befinden. Eine dicke Leseempfehlung. Denn dieser Text motiviert und hilft dabei, etwas klarer zu sehen.

Die Kernfragen

Egal, wie deine Meinung zur Zukunft heute aussieht und egal, in welcher Situation du dich derzeit befindest, es gibt grundlegende Fragen, die du dir stellen darfst.

  • Wie sieht mein Produkt/meine Dienstleistung in Zukunft aus?
  • Ist mein aktuelles Angebot auch in Zukunft noch relevant?
  • Wer sind meine Kunden von morgen?
  • Wie sehen deren Bedürfnisse aus und haben sich ihre „Probleme“ verlagert?
  • Wie erreiche ich meine Kunden von morgen?
  • Auf welchen Plattformen bin ich aktiv und in welcher Intensität und mit welchem Ziel?

Entscheidungen unter Unsicherheit

Auch ist es so, dass egal welche Entscheidung du heute triffst, es vermutlich Entscheidungen sind, die du unter – größerer oder kleinerer – Unsicherheit triffst. Von daher ist es möglicherweise eine Hilfestellung, wenn du dir Szenarien für dein Business überlegst.

Szenarien können so aussehen, dass du dir aufschreibst, wie deine Geschäftsentwicklung ist, wenn es recht zügig wieder bergauf geht (sofern dein Business gerade runtergefahren ist). Das ist der Best-Case. Plane deine Zahlen also so als ob es zum Beispiel im August oder schon im Juni/Juli wieder „ganz normal“ weitergeht. 

Der komplett gegenteilige Verlauf wäre das Worst-Case-Szenario. Darin beschreibst du, wie sich deine Zahlen entwickeln, wenn dein Geschäft erst in einem Jahr oder evtl. gar nicht mehr ins Laufen kommt.

Denke in beiden Fällen an deine laufenden Kosten sowie insbesondere – wenn du welche hast – Personalkosten in Form von Löhnen und Gehältern. Wie du diese minimiert bekommst, findest du zur Zeit gerade online sehr ausführlich. Stichwort Kurzarbeitergeld.

Nun hast du dir Gedanken über deinen Worst- und den hoffentlich eintretenden Best-Case gemacht und hast du Zahlen und die strategischen Entscheidungen diesen beiden zugrunde gelegt. Notiere dir ganz genau, auf welchen Grundannahmen deine beiden Cases basieren. Beide Szenarien liegen weit auseinander. Das liegt in der Natur der Sache. Daher erstelle ein drittes, weiteres Szenario, welches den Mittelweg skizziert.

Die Vorausschau dieser Szenarien kann bis zu 15 Monate abbilden. Ich denke, dass ein noch größerer Zeitraum derzeit keinen Sinn macht, da eine Durststrecke von mehr als 15 Monaten wohl für alle ein absolutes NO GO ist.

Ich möchte dir mit diesen Impulsen vermitteln, wie wichtig es ist, egal ob du Einzelkämpfer bist oder ein Team um dich herum aufgebaut hast, sich mit den harten Fakten – deinen Finanzen – zu beschäftigen, und gleichzeitig schon die Zukunft ganz fest im Visier zu haben.

Ein Rennfahrer (weiß nicht welcher) hat mal gesagt, dass wenn er sich mit 300 Sachen auf eine Kurve zusteuert, er sich nicht auf den Rand der Strecke fokussiert (also den Zaun in vielen Fällen), sondern den Kurvenausgang anvisiert. Denn klar ist, worauf du dich jetzt fokussierst, wird deine zukünftigen Ergebnisse massiv beeinflussen.

Meine Empfehlung lautet also, dass du dir schriftlich Gedanken über die Fragen von weiter oben machst und deine Antworten schriftlich festhältst. Dein „Strategiepapier“ diskutierst du dann am besten mit einem Freund oder einer Freundin, einem Sparringsparter, einem Geschäftspartner… mit wem auch immer. Geh in den Dialog mit anderen Menschen aus deinem Umfeld. 

Be prepared!

Alles Gute und bleib gesund.

[Relaunch] …wie Du weiter kommst

Es ist völlig normal, dass Du irgendwann an den Punkt kommst in Deinem Business, an dem es einen Relaunch braucht. Soviel einmal vorab. Denn in der Regel wirst Du zwar vielleicht Dein Business gut gestartet haben und auch einige Kunden bekommen haben, doch an einem gewissen Punkt wirst Du merken, dass irgend etwas nicht mehr so läuft, wie es laufen sollte.

Das worüber Du an der Stelle nachdenken solltest/MUSST, nennt sich Relaunch.

Lies gerne – bevor Du hier im Text weiterliest, was Wikipedia darunter versteht.

Wikipedia geht es um die Wiedereinführung, Neubewerbung bzw. um die Verbesserung/Optimierung eines bereits am Markt eingeführten und existierenden Produktes. Mir geht es im Wesentlichen um den letzten Punkt, um die Optimierung eines bereits im Markt platzierten Produktes oder einer Dienstleistung.

Es ist ganz normal, dass Du in der Startphase Deines Geschäftes Kunden bekommst und einen mal mehr mal weniger rasanten Erfolg verzeichnen wirst. Falls dies nicht so ist oder dies nicht so war, darfst Du Dir nochmal ganz intensive Gedanken über Dein Produkt- und/ oder Deinen Produktkanal und Deine Zielkunden machen oder aber Deine Marketingstrategien und -taktiken unter die Lupe nehmen.

Doch was dann oft erfolgt und ganz sicher nach einiger Zeit eintritt, nennt sich Stagnation. Du merkst, die Verkaufszahlen stagnieren. Es kommen neue Marktpartner dazu und sie nehmen Dir Anteile weg. Die Bedürfnisse Deiner Interessenten und Kunden verändern sich und Dein Angebot findet weniger Abnehmer.

Und genau jetzt gilt es aktiv zu werden.

Denn was danach passiert ist der Abschwung. Meistens ist es dann schon zu spät, denn die Entwicklung ist nicht mehr wirklich aufzuhalten. Du denkst Dir jetzt vielleicht, es mache Sinn, Dein Produkt einzustampfen und es mit etwas völlig neuem zu versuchen und etwas komplett anderes an den Markt zu bringen, doch das ist meistens gar nicht sinnvoll und auch nicht nötig.

Ideal ist es, wenn Du schon beim ersten Anzeichen von stagnierenden Umsätzen und sowieso bei rückläufigen Tendenzen Gedanken gemacht hast, wie Du reagieren willst und nicht erst gewartet hast, bis es zu spät ist und Du nicht mehr aus dieser Negativspirale herauskommst. Noch besser wäre es gewesen, Du hättest Dir gleich von Beginn an einen Plan B zurecht gelegt. Doch das ist ja in den allermeisten Fällen nicht der Fall.

Als gedanklichen Vergleich dazu: Wenn Du eine Aktie kaufst, hast Du sicherlich eine Vorstellung davon, wohin die Reise des Aktienwertes gehen soll, also insbesondere bei welchem Wert Du sie wieder verkaufst und Deine Gewinne einstreichst oder andersherum, bei welchem Verlust Du sie wieder abstößt.

Doch was tun?!

Ich gehe in meinem jährlichen Bootcamp sehr gerne alle relevanten Punkte mit den Kunden durch. Beginnend mit dem eigentlichen Ansatz des Angebotes, dem “Warum” des Anbieters und wir schauen, wo es Anpassungen geben darf oder muss.

  • Stimmt das Angebot noch sowie wie Du es anbietest? Sind Leistungspunkte enthalten, die nicht mehr hinein gehören oder fehlen relevante Inhalte, ohne die der Kunde heute nicht mehr auskommt.
  • Sind die anvisierten Zielkunden noch die richtigen Adressaten für Dein Angebot oder hat sich der Markt und somit Dein Zielkunde weiterentwickelt?
  • Ist die Art und Weise der Aufbereitung Deines Angebotes noch stimmig? Passen die Produkttiefe und der Produktnutzen noch zusammen. Stichwort: Produkteffizienz
  • Stimmt der angebotene Preis noch oder gibt es Marktpartner, die die exakt ähnlichen Inhalte zu einem weit optimaleren Preis anbieten (ich sage an dieser Stelle ganz bewusst nicht günstigeren Preis, denn günstig ist in den meisten (!) Fällen nicht das optimalere Angebot).

Und das alles sind möglicherweise Punkte, die zur Stagnation geführt haben. An dieser Stelle will ich noch gar nicht von Deinem Webauftritt etc. sprechen. Das Feld ist weit. Doch bei einer Vielzahl von Stagnationen sind die Gründe schon in den ersten 4 Punkten zu finden.

Ärmel hochkrempeln und ab gehts!

Ich möchte Dich ermutigen, nicht gleich den Kopf in den Sand zu stecken und Dein Business an den Nagel zu hängen. Es wäre schade! Gut wäre dies nur dann, wenn Du ein Produkt hast, was auch schon vorher nur mäßig gelaufen ist (denn dann war es von Beginn an nicht sehr gefragt) oder Du hast einfach keine Lust mehr, Dich nochmal an die Sache ran zu machen.

Denn die Weltbesten Ideen und Business hatten zu Beginn ihrer Laufbahn an irgendeinem Punkt sogenannte Rückschläge. Und diese Rückschläge sind enorm wichtig für den nächsten großen Wachstumssprung. Du lernst daraus und – richtig reagiert – wirst Du sehr gestärkt aus so einer Phase hinauskommen. Wenn Du die richtigen Entscheidungen triffst.

Relaunches gehören dazu. Dies als Mindset wird Dich immer besser machen und Du wirst gefühlt noch sehr viele Relaunches in Deinem Leben erfahren. Wenn Du wirklich bereit bist, jeden Stein hochzuheben und runterzuschauen, was noch richtig ist, es so weiterhin zu tun und was genau es anzupassen und zu ändern gilt.

In diesem Sinne HAPPY RELAUNCH(ing)!

Über das verflixte Content-Marketing

Content-Marketing ist seit geraumer Zeit – genauer gesagt vermutlich schon seit über 10 Jahren – in aller Munde und wird neben den diversen anderen Disziplinen des modernen Marketings hier und da als ein “Allheilmittel” angesehen.

Ganz falsch ist das sicher nicht. Doch ganz richtig auch nicht unbedingt.

Denn es kommt beim Content-Marketing auf einen ganz wesentlichen und überaus wichtigen Punkt an. Hat der Autor oder Initiator des Content-Marketings wirklich etwas zu sagen oder enden seine Versuche nach kurzer Zeit im Desaster? Letzteres erleben wir leider viel zu oft.

Ich habe mir schon oft die Frage gestellt, warum sehr motiviert und auch mit gutem Content an den Start gegangene Podcasts regelmäßig nach sehr kurzer Zeit wieder im Sande verlaufen und von der Bildfläche verschwinden, bis ich der Sache mal etwas auf den Grund gegangen bin.

Die Qual des Podcastings

Wie viele “neue” Podcaster und Podcasts gab es, die nach kurzer Zeit einfach nicht mehr in der Lage waren, ein permanent gutes Niveau an Inhalten zu bieten. Viele.

Die Qual des “Content produzieren müssens” wird für viele Podcastanbieter bereits sehr schnell zu einer Plage und zu einer noch größeren Herausforderung, weil zu Beginn der Content nur so sprudelt und bereits schnell hat die Content-Quelle ausgesprudelt.

Getrieben vom Algorithmus, der anscheinend besagt, auf regelmäßiger Basis Folgen hochladen zu müssen, werden dann oft Kurzfolgen ohne Inhalt ins Rennen geschickt. Der Anfang vom Ende.

Blogging – gleiches Prinzip!

Nicht unbedingt anders sieht es beim regelmäßigen Füllen mit werthaltigen Inhalten des eigenen Blogs aus. Auch hier werden oft nach kurzer Zeit die Themen immer dünner und die Blogger saugen sich regelrecht Inhalte aus den Fingern, nur um eben Inhalte zu veröffentlichen.

Diese sind dann in der Regel so schwach, dass logischerweise auch die Anfragen – denn Content-Marketing wird ja betrieben, um neue Leads zu generieren und um SEO-mäßig gut/besser dazustehen – mehr und mehr ausbleiben.

Besonders ist dies zu beobachten bei Neueinsteigern, die den Aufwand sowie ihre eigene Expertise und Tiefe ihrer Expertise überschätzen. Bzw. andersherum beleuchtet, ihre Inhalte zu schnell abfeuern und am Ende blank da stehen.

Weniger ist mehr…

Ja, und dies ist sicherlich auch ein Trend, wenn es darum geht, deine Marke längerfristig und solide in der Außenwirkung aufzubauen. Vielleicht nimmst du dir selbst den Druck, 3 Artikel pro Woche oder 2 Podcasts pro Monat veröffentlichen zu müssen. Ja, natürlich gibt es diese Algorithmen und die beobachten selbstverständlich ganz genau, was du in welcher Intensität und Tiefe tust.

Nur sind diese Algorithmen am Ende nicht deine Kunden und Content-Marketing ist nur eine Disziplin des modernen Marketings. Mir ist und war immer wichtig, eine professionelle und positiv aufgeladene Außenwirkung von Marken zu erzeugen. Kurzfristige Erfolge sind sicherlich überall möglich. Nur willst du deinen Aufstieg und Erfolg nur kurzfristig genießen?

Der Redaktionsplan…

Eine Methode, die dich davor bewahrt, zu schnell zu viele Themen und Impulse an deine Community ohne Wirkung zu “verballern”, ist die, einen individuellen Redaktionsplan zu entwickeln.

Der Redaktionsplan (Screenshot Google-Recherche weiter unten) “zwingt” dich, dir ausgiebig Gedanken über deine Themen, die du im Bereich des Content-Marketings spielen willst, zu machen.

Du gliederst diesen Plan nach zum Beispiel den folgenden Gedanken:

  • Welches Thema passt in welchen Monat?
    Du nimmst dir die kommenden 12 Monate vor und verteilst deine Themen auf jeden Monat.
  • Gibt es saisonale Besonderheiten bei meinem Angebot?
    Bademoden-Anbieter müssten nicht zwangsläufig im Winter für ihre neue Kollektion werben… du weißt, was ich meine.
  • In welchen Medien spiele ich welche Inhalte aus?
    Nicht jeder Contentschnipsel ist in jedem Medium gut aufgehoben. Da wird ja vorwiegend von Online-Medien sprechen, gilt es, genau zu schauen, welches Medium die Zielgruppe deiner Inhalte bevorzugt.
  • Bringe Varianz in deine Planung
    Bleibe nicht immer biem gleichen Muster. Werde unberechenbar. Gestalte die oben beschriebenen Punkte mit einer gewissen Abwechslung. So kannst du auch mal gut funktionierende Inhalte in anderer Länge oder in anderem Umfang erneut spielen.
  • Wer liefert was zum Ausführen des Plans?
    Um einen Beitrag zu gestalten sind oft mehrere Personen involviert. Texter, Grafiker, Videographier, etc. Arbeite mit Deadlines und habe einen exakten Plan, bis wann was fertig sein muss. So kommst du nicht in Zeitnot.

Diverse weitere Punkte sind zu beachten. Doch die oben beschriebenen sollten dir eine erste Idee davon geben, was es bedeutet, wenn du beschließt, Content-Marketing zu betreiben.

Content-Marketing ist jedes Jahr auch ein großes Thema beim Train The Trainer-Seminar, wo die Teilnehmer natürlich auch alle die Herausforderung haben, wie sie an neue Leads kommen und auf sich aufmerksam machen können. Das tolle ist, es gibt so viele Wege, kostenlos an neue Interessenten zu kommen. Neben den kostenpflichtigen Möglichkeiten natürlich.

In meinen Augen ist am Ende ein individuell festzulegender Mix der Weg zum Erfolg.

In diesem Sinne auch dir viel Erfolg!

Alles ist schwer, bevor es leicht wird… (dein Start in die Selbständigkeit)

Kommt es dir auch oft so vor, dass alles schwer ist, bevor es dann leicht wird? So ist es gefühlt dem Hörensagen nach für etliche Gründer da draußen. Dennoch arbeiten sie eifrig an ihrer Vision, ihrer Berufung oder ihrem Traum. Gott sei Dank ist dem so, denn was wäre die Welt ohne mutige Gründer, die über die Schwelle des „es ist zu Beginn so schwer“ hinaus gehen und den Schritt wagen.

„Alles ist schwer, bevor es leicht ist“ ist nicht nur der Titel des Buches vom deutschen Shaolin Marc Gassert, sondern beschreibt die Erfahrungen und die Denkweisen jener Menschen, die diesen Sprung geschafft haben, dabei sind, ihn zu wagen oder ihn noch vor sich haben. Gefühlt darf jeder Gründer durch diese Phase und das ist auch gut so. Zumindest aus der Rückschau betrachtet. Denn es darf und muss vielleicht auch ein bisschen schwer sein oder sich zumindest so anfühlen.

Erfolg auf Knopfdruck und mit einer zu großen Leichtigkeit ist in den seltensten Fällen die Realität.


Ich finde es wichtig mit entsprechendem Respekt an das große Vorhaben zu gehen, seine Träume zu realisieren und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass in meiner Erstgründungszeit auch eine gewisse Portion Angst mit von der Partie war. Eine positive Angst, die auch als Aufregung was passiert, wenn es nicht so läuft, wie ich mir das damals alles ausgemalt hatte, gedeutet werden kann bzw. konnte. Selbstständigkeit oder Unternehmertum ist eben auch bei weitem kein Zuckerschlecken.

Warum schreibe ich das?

Allzu oft höre ich von tollen Ideen, die leider nur auf Papier existieren. Warum? Weil sie aufgrund von Ängsten, Schwierigkeiten, „was wäre wenn“-Gedanken oder purer Ahnungslosigkeit, wie vorzugehen ist, nicht angegangen geschweige denn umgesetzt werden. Das ist so megaschade, denn es sind Ideen, die in die Welt und umgesetzt gehören. 

Ich empfehle in diesen Situationen immer wieder, sich einen Sparringspartner zu suchen, mit dem offen und ehrlich die Vorhaben ausführlich und ergiebig diskutiert werden können. Gespräche sollten gesucht werden mit Menschen, die ein ehrliches, jedoch auch ein kritisch-motivierendes Feedback mit den passenden Ratschlägen (hier nicht im Sinne von „jeder Ratschlag ist ein „Schlag“) erteilen können. Doch wer sind diese Menschen und wo findest du sie? Nicht ganz einfach. Es gibt sicherlich in deinem Umfeld Menschen, die selbständig ihr Geld verdienen oder evtl. bereits ein System gebaut haben, also Unternehmer sind.

Suche gezielt Kontakt zu Sparringspartnern

Genau solche Menschen suche dir bitte schnellstmöglich und stelle ihnen dein Vorhaben vor. Und zwar so, dass sie es verstehen können. Nicht zu kompliziert, idealerweise auf einem Blatt Papier und denke dabei nicht nur an das Produkt selbst, sondern gleich auch an die Wirtschaftlichkeit deines Vorhabens. Überlege dir einige sehr gute Fragen, von denen du der Meinung bist, dass dir die Antworten von diesen Menschen weiterhelfen können. Andere Sichtweisen bringen die unterschiedlichsten Gedanken zum Erfolg oder auch möglichen Misserfolg deiner Idee. 

Gehe nicht gleich in die Verteidigung, sollte ein kurzer heftiger negativer Wind dir entgegenblasen, sondern nimm alle Feedbacks ohne Voreingenommenheit auf, auch wenn es teilweise sicher schmerzhaften Wahrheiten sein können. Hinter jedem Feedback kann ein wertvoller Impuls für deine nächsten Schritte – die Weiterentwicklung deines Vorhabens – stecken.

Jetzt hast du einen Feedbackgeber nach seiner Meinung gefragt und bist evtl. ein wenig geknickt. Kopf hoch! „Der nächste bitte.“ Bereite dich erneut vor und nimm das negative Feedback des ersten Feedbackgebers mit und konfrontiere den nächsten Sparringspartner mit genau den Einwänden des vorherigen. Stell ihm oder ihr wieder diese Fragen und hör zu, schreib mit und denke nach.

Die Auswertung des Feedbacks

…ist wichtig! Logisch, sonst würdest du dir die Mühen nicht machen müssen. Notiere dir alles, was du als Feedback genannt bekommen hast und werte es für dich persönlich aus und optimiere dein Angebot. Auch die Empfehlungen, die du nicht für wichtig und umsetzungswürdig hältst, lege bitte nicht zu weit weg, denn denke dran, dass du die Empfehlungen von Personen bekommen hast, die schon irgend etwas richtig gemacht haben müssen. Sofern du die richtigen Sparringspartner ausgesucht hast.

Meine Erfahrung ist, dass die Selbständigkeit und das Unternehmertum sehr viel mit Erfahrung zu tun hat. Ein Beispiel, über das ich erst heute wieder nachgedacht habe. Es gibt so viele gute Bücher zum Thema Personalführung und doch machen wir immer wieder Fehler in diesem Bereich. Heißt für mich, es ist zu einem Großteil die selbstgemachte Erfahrung, die dich zum gewünschten Erfolg führt, nicht (zwingend) immer die leider oft theoretisch orientierte Literatur, die dir den schnellen Erfolg verspricht und den Königsweg aufmalt. Den den gibt es vermutlich nicht. Auch wenn dies sehr schön wäre.

Also, geh raus und mach deine Erfahrung. Etliche der großen Unternehmer hatten ein paar „Pleiten“ bevor sie dann mit der nächsten Idee richtig durchgestartet sind.

What are you waiting for?! 

Podcast or not?!

Eine viel gestellte Frage lautet: Worauf achte ich beim Erstellen eines Podcasts?

Kannst du dir vorstellen, dass es bereits seit 2005 Podcasts gibt? Apple wieder einmal hat massiv zum Wachstum dieses Mediums beigetragen. Heute – in 2020 – ist das Medium Podcast kaum noch aus dieser Welt wegzudenken. Gut so! Denn auch wenn dieses Podcast-Wirrwarr heute kaum noch zu überblicken ist vor lauter Angeboten, ist es dennoch ein geniales Medium, um Inhalte und Wissen zu konsumieren und für uns Marketer, Wissen und Inhalte unter die Leute zu bringen.

Dennoch, und deswegen schreibe ich diesen Artikel, kommt es mir so vor, als gäbe es mittlerweile ein Überangebot an Podcasts. Klar, wenn etwas erfolgreich läuft und zum Produktabsatz und zum Aufbau von Reichweite beiträgt, springen alle – naja viele – auf den Zug auf. Doch was anfangs noch recht viel Spaß macht und lukrativ erscheint, endet leider für ich vermute die allermeisten in einem Desaster mit negativen Folgen.

Sind Podcasts noch “in”?

Du rennst draußen rum und siehst überall Menschen mit Airpods und Kopfhörer anderer Anbieter in den Ohren. Telefonate? Musik? Hörbücher? Oder Podcasts? Ich selbst nutze dieses Medium ebenfalls oft. Beim Sport, beim Autofahren, teilweise auch im Wald beim Spazierengehen. Doch was mir zuletzt aufgefallen ist… es wird immer schwieriger, gute und vor allen Dingen auch qualitativ gut gemachte Podcasts zu finden.

Ich weiß nicht wie viele, jedoch kommen gefühlt wöchentlich Millionen neuer Podcasts hinzu. Hier ein Artikel aus Februar 2019 dazu. Viele haben entweder schon einen eigenen Podcast oder sind in Vorbereitung, einen solchen einzuführen oder überlegen noch, ob sie dieses Medium überhaupt bedienen sollen. Und ich bitte jeden da draußen, der überlegt, einen Podcast auf die Beine zu stellen, sich dieses Vorhaben wirklich gut zu überlegen.

Quelle: www.chartable.com

Natürlich sind sie nach wie vor eine sehr gute Möglichkeit, Menschen zu erreichen, Inhalte schnell und unkompliziert zu verbreiten, sich darüber ein Business aufzubauen und Geschäft zu generieren. Dennoch lauern dabei auch ein paar Stolpersteine, die es zu berücksichtigen gilt.

Was braucht es für einen guten Podcast?

Einen aussagekräftigen Namen und ein passendes Coverbild. Das Coverbild könnte eigentlich ja eher zweitrangig sein, jedoch bei der Suche nach interessanten Podcasts wirst du sehr schnell feststellen, dass du hier und da an Coverbildern hängen bleibst. Also schau, dass du ein vielleicht sogar ein etwas auffälligeres Bild wählst. Und klar, der Name darf gerne Hinweise auf dein Tun geben und evtl. auch etwas provozieren.

Einen Redaktionsplan. Ich habe es oft gesehen, dass Anbietern nach kurzer Zeit sozusagen der Stoff ausgeht. Die Luft ist raus und es kommt nichts mehr nach an relevanten Inhalten. Die Anfangseuphorie ist dahin und nun halten andere Podcasts, die evtl. ähnliche Herausforderungen haben, als Vorbild her. Keine gute Entwicklung, jedoch eine, die leider der Realität entspricht. Überlege dir also am besten bereits längerfristig, was du wann an Inhalten bringen willst und bereite diese dann auch bitte sorgfältig und gut auf. Nichts ist schlimmer als ein Gestotter beim Sprechen wo der Zuhörer sofort merkt, dass es darum geht, Zeit auf die Uhr zu bekommen. 

Eine gute Stimme. Du kennst diese quietschigen Stimmen, diese langsamen Sprecher, diese monotonen Redner… eine gute Stimme, die angenehm, nicht aufdringlich, schön abwechslungsreich und einnehmend klingt ist so enorm wichtig bei diesem Medium. Ich behaupte, dass die hellsten Köpfe mit einer grausamen Stimme es schwer haben mit ihrem Podcast. Du hörst einfach ungerne langweilige Stimmen und kannst dir vermutlich obendrein die Inhalte auch nicht merken.

Eine schöne Regelmäßigkeit unabhängig von irgendwelchen Algorithmen und selbst auferlegten Zwängen. Ja, welche Frequenz ist dies nun? Einmal pro Woche, einmal im Monat? Täglich? Bitte nicht. Wähle einen anderen Ansatz. Beginnen könntest du beispielweise mit „alle 2 Wochen“, um dich nicht gleich zu überfordern. Du wirst Resonanz und Feedback erhalten. Wenn du feststellst, es ist genau dein Medium, kannst du noch immer erhöhen. Am Ende kommuniziere bitte nur, wenn du auch wirklich was Sinnvolles und Gutes zu kommunizieren hast. Völlig unabhängig von irgendwelchen Pflichten und Zwängen. Denn das sind die Phasen, wo ein Podcast dann beginnt, schlecht zu werden und du Hörerschaft verlierst.

Was sollte bei einem tollen Podcast unterlassen werden?

Zu viel Werbung. „Dieser Podcast“ wird unterstützt oder gesponsert von xy…“ Was für ein Quatsch! Ein Podcast muss nicht unterstützt oder gesponsert werden. Sogar meine Oma könnte ein Podcast aufnehmen. Langweilt eure Zuhörer nicht mit Matratzen-Werbung, wenn sie deine Folgen hören.

Zu kurze und zu lange Folgen. Ich höre einen Podcast, wenn ich mich auch auf ein Thema einlassen möchte. Heißt, ich nehme mir bewusst Zeit und habe diese dann auch, um mich mit einer Folge zu beschäftigen. Ich möchte dann nicht nach dem 60-Sekunden-Intro ungefähr 2 Minuten Content haben, um mir dann schon wieder das Outro anzuhören und alles ist vorbei. Wenn du nur einen kurzen Impuls mitteilen möchtest, frag dich bitte, ob Podcast das richtige Medium für dich ist. Zu lange Folgen sind jene, wo der Interviewpartner, bevor er antwortet, erst 2 Minuten überlegen muss oder aber du dich selbst erst lang und breit vorstellst und thematisch ausholst als gäbe es kein Morgen mehr. Also, auch hier gilt Fokus auf die wesentlichen Dinge. 

Schlechte Aufnahmequalität. Wenn die Aufnahme schlecht ist, bitte nicht veröffentlichen. Nutze bitte entweder zuhause höherwertige Aufnahmetechnik oder wende dich gleich an einen professionellen Anbieter für die Podcast-Produktion (zum Beispiel: Michael Koch von Musikbetrieb).

Um den heißen Brei herumreden. Ihr spielt mit der Zeit eurer Zuhörer. Also wertschätzt diese und kommt zum Punkt. Mehr gibt es dazu fast nicht zu schreiben. Langweilen ist eben ganz einfach nicht erlaubt.

Meine Podcast-Empfehlungen

  • Achte auf Top-Qualität in der Aufnahme, egal ob nur du sprichst, oder jemanden interviewst.
  • Bitte keine Folgen unter ca. 10 Minuten und auch nicht länger als ca. 30-45 Minuten.
  • Nur eine Folge publishen, wenn sie auch wirklich gut ist. Weniger ist manchmal mehr.
  • Gestalte die Inhalte abwechslungsreich und langweile nicht.

Diese Punkte können natürlich nur ein Ausschnitt aus den tollen und weniger tollen Kriterien eines Podcasts sein und meine Empfehlungen sind natürlich nur 4 von gefühlten 50, jedoch geben sie eine Richtung in die es für dich gehen könnte, wenn du längerfristig planst, dieses Medium zu nutzen.

Ich wünsche dir viel Erfolg beim Gestalten deines Podcasts und freue mich auf dein Feedback, wenn dir dieser Text geholfen hat, dein Vorhaben einzustellen oder es jetzt erst recht anzugehen.

Und zum Schluss noch eine Podcastempfehlung, die ich mir an dieser Stelle natürlich nicht verkneifen kann…

[Fokus] Über die Macht der spitzen Zielgruppe

Wie gerne erinnere ich mich an die Startphase von Agent CS zurück. Vor ca. 15 Jahren habe ich mit meinem Geschäftspartner Maik den Concierge Service Agent CS gegründet. Superschnell – weil es damals ein noch sehr neues Geschäftsmodell war – waren wir in den bekannten und gewünschten Medien. Hier im Handelsblatt, dort im Manager Magazin und in diversen anderen Print- und TV-Beiträgen. Das Business lief sehr gut an und wir sahen uns binnen kürzester Zeit einer Vielzahl von Anfragen gegenüber. Der Traum eines jeden Jungunternehmers.

Die ersten 3-4 Jahre vergingen wie im Flug und wir wuchsen jedes Jahr und konnten ein Team in Frankfurt und in Berlin aufbauen. Wir agierten gemäß unseres Businessplans und nahmen (fast) jeden Auftrag an.

Sehr schnell merkten wir, wie sehr wir doch auf recht vielen Hochzeiten tanzten. Es waren aus heutiger Sicht zu viele. Klar, eine Concierge Service-Agentur bedient seine Kunden in vielerlei Hinsicht und macht alles möglich. Das ist auch heute noch sehr erfolgreich das Agent CS-Tagesgeschäft. Jedoch – und dies kann ich heute sagen – wäre es sinnvoller gewesen, nicht für jeden Kunden alles anzubieten, sondern sich auf eine lukrative Zielkundschaft zu konzentrieren und für diese der weltbeste Partner/Anbieter im Markt zu werden oder zu sein.

Die Qual der Wahl

Natürlich ist es zu Beginn, also in der Startup-Zeit, im Grunde gar keine Frage. Du nimmst so viele Aufträge wie möglich an und schaust, dass du deine Idee ins Laufen bringst. Doch macht dies nicht unbedingt immer Sinn.

Heute wäre ich strategisch anders an die Sache heran gegangen. Und hier kommt meine große Empfehlung für jeden, der sich mit einem Business an den Start wagt.

Achte lieber fokussierter darauf, für wen du deine Dienstleistung erbringst, als dass du deine dir zur Verfügung stehende Zeit für alles und jeden verplanst.

Für welchen Kunden kannst du den größten Schmerz lösen oder den bestmöglichen Input erbringen?

Meine Empfehlung zum Vorgehen heute ist – und diese Frage wird mir sehr oft gestellt – du schaust ganz genau auf eine sehr kleine überschaubare Zielgruppe. Dieser Zielgruppe widmest du deine komplette Aufmerksamkeit. Denn für genau diese Klientel löst du ein Problem oder lieferst eine Lösung, die so idealerweise niemand anderes in der Tiefe und in dem Umgang sowie in der Schnelligkeit und Genauigkeit abliefern kann. Bei dieser Zielgruppe wirst du am meisten geschätzt und vermutlich spricht sich dies auch noch sehr schnell rum.

“Jack of all trades” is master of none!

Dieses Sprichwort ist mir dann irgendwann einmal über den Weg gelaufen und sofort wurde mir alles klar. Es macht keinen Sinn, für jedermann der beste Partner oder Anbieter sein zu wollen. Es macht im ersten Schritt (!) viel mehr Sinn, sich auf eine kleine fest abgrenzbare Zielgruppe zu fokussieren. Du willst kein Gemischtwarenladen sein oder werden. Demnach überlege genau:

  • Wer ist diese kleine feine Zielgruppe?
  • Wie lauten deren größten Herausforderungen und Probleme?
  • Wie kannst du diese lösen?

Erst wenn du dir diese Fragen ganz klar beantworten kannst, wirst du der bekannte Spezialist in deinem Feld sein.

Bei Agent CS haben wir heute eine Reduktion auf 3 wesentliche Zielgruppen vorgenommen und sind mit weit weniger Aufwand und besseren Ergebnissen unterwegs.

Also, viel Spaß beim Hinschauen… you make it!

Teamaufbau und Recruiting mit System

Zum Thema Teamaufbau gibt es sicherlich schon etliches zu lesen und vieles von dem ist auch für mich eine Art „Anleitung zum glücklich sein“ gewesen… zumindest auf den ersten Blick. Wie oft im Leben klaffen Theorie und Praxis zum Teil mehr als weit auseinander. Und ich kann von mir und meiner Zeit aus sagen, seitdem ich Teams aufbauen darf, dass diese Disziplin eine der herausforderndsten ist im Management oder Unternehmertum.

Warum es so wichtig ist, eine gute Planung durchzuführen?!

Gerade in der Startup-Phase von Einzelkämpfern und Kleinunternehmen geht es oft rasant. Die Idee ist auf die Straße gebracht, die ersten Kunden kommen an Bord und der Kunde darf bedient werden. Natürlich ist dies nicht das Ende. Jeder Unternehmer oder Selbständige hat logischerweise Wachstum auf dem Ziele-Zettel stehen.

Zwei Optionen: skalieren über digitale und IT-Systeme und/oder – was in den allermeisten Fällen vonnöten ist – ein Team aufbauen, das hilft, das bereits erreichte Wachstum zu sichern (wird oftmals unterschätzt) und das geplante Wachstum gezielt zu erreichen und immer weiter auszubauen.

Wie sieht jetzt an dieser Stelle eine gute Planung genau aus?

Hier kommen wir zwangsläufig nicht an Begriffen wie Aufbauorganisation und Ablauforganisation einer Unternehmung vorbei. Mit den bereits existierenden Prozessen (den Ist-Prozessen) fangen wir an. Diese skizzieren wir und unterteilen sie in sogenannte Hauptbereiche (thematisch zusammengehörende Aufgabenabfolgen) sowie Unteraktivitäten, die zur Hauptaufgabe gehören. Einfacher gesagt: Hauptprozess, Nebenprozess, benötigte Hilfsmittel.

Steht dieser Ist-Prozess gleichen wir diesen mit dem Soll-Prozess ab. Dieser gibt ein klares Bild von einer Idealvorstellung der Abläufe. Gerade in der ersten Phase eines Business werden sich hier an vielen Stellen Änderungen und Anpassungen ergeben müssen. Denn klar ist, dass von Beginn an nicht alles kleinteilig geplant und vorhergesagt werden kann. Auch für den Soll-Prozess erstellen wir die Gliederung in Haupt- und Nebenprozess sowie die dazu benötigten Hilfsmittel.

Schon mal was von einer prozessorientierten Stellenbeschreibung gehört?

Erst wenn der angestrebte Wunschprozess – im Regelfall eine erfolgversprechende Mischung aus Ist- und Sollprozess skizziert ist, sind wir in der Lage, uns über sinnvolle und der Realität nahekommende Stellenbeschreibungen zu machen.

Herzlichen Glückwunsch, wenn du an dieser Stelle bist bzw. diesen Schritt auch wirklich vorher gemacht hast. Ich kann dir aus meiner Erfahrung sagen, dass mir dieser Schritt – hätte ich ihn vorher so ausführlich gemacht – sehr viel Zeit gespart hätte und viel Unmut auf Seiten des Teams und der Geschäftsleitung hätte vermieden werden können.

Denn du weißt nun glasklar, wie deine Prozesse im Unternehmen gestaltet sind. Aus den Prozessen in den einzelnen Unternehmensbereichen heraus ergibt sich eine Aufbauorganisation, die unabdingbar ist, um ein Unternehmen aufzubauen und von Beginn an eine professionelle Vorgehensweise an den Tag zu legen.

Was haben nun Prozesse und Unternehmensaufbau mit dem Thema Teamaufbau zu tun?

Egal, ob aus Bewerbermangel oder aus sonstigen Gründen… in der Regel ist der Personalverantwortliche – sofern es diesen überhaupt gibt – froh, wenn er eine Stelle besetzt hat. Oftmals werden Personen eingestellt, die nur zu einem gewissen Teil den realen Anforderungen, die an sie im Job gestellt werden, entsprechen. Und genau da beginnt das Dilemma. Anspruch und Wirklichkeit klaffen auseinander. Das Teammitglied fühlt sich nicht wohl, weil er nicht zu 100% genau weiß, was er machen soll. In einigen Fällen entspricht die Anforderung nicht seinem Wissen und seinen Fähigkeiten. Der Unternehmer ist kurzfristig glücklich -mit einer sogenannten Pflastermentalität- , weil die Stelle besetzt ist, mittelfristig wird dieser jedoch immer unglücklicher, weil er mit dem neuen Teammitglied nicht wirklich weiterkommt.

Insofern gilt es für mich seit Jahren als eisernes Gesetz, dem Bewerber sehr klar aufzuzeigen, was von ihm erwartet wird und welche Fähigkeiten er mitbringen darf, um in seinem zukünftigen Job auch zur Zufriedenheit aller performen zu können.

Diese zunächst mal rein technische Betrachtung stellt natürlich nur die halbe Wahrheit dar. Es gibt neben Qualifikationen, Kenntnissen und sonstigen „hard skills“ natürlich auch die sogenannten „soft skills“ wie Teamfähigkeit, persönliche Werte, Engagement und Motivation, die ein zu deinem Unternehmen passenden Bewerber auch wirklich zu einem solchen werden lassen… oder eben auch nicht. 

Ich selbst habe in meiner gesamten Zeit in Führungspositionen recht viele Personen eingestellt und mittlerweile eine Art Checkliste angelegt, die mir dabei hilft, Unklarheiten erst gar nicht aufkommen zu lassen und „Fehleinkäufe“ so gut es geht zu vermeiden. Denn jeder Fehltritt – egal ob für den neuen Teamer oder für das Unternehmen – kostet Geld und Zeit. 

In diesem Sinne wünsche ich dir auf Ewigkeit gute Entscheidungen… denke jedoch dran, der Fisch stinkt meistens vom Kopf. Will heißen: Mach deine Planung und Vorbereitung richtig und umfassend!

The ONE thing… diese (verflixte) eine Sache

Manche von euch werden The ONE Thing schon gehört und sich damit beschäftigt oder den einen oder anderen Gedanken damit verbracht haben. Zu Recht, denn diese Gedanken sind schon oder werden im Laufe eurer Karriere wichtig.

The ONE Thing

The ONE thing“ lautet nicht nur der Titel eines mittlerweile recht bekannten Buches, sondern ist eine weit verbreitete Vorgehensweise, wenn es darum geht, zu identifizieren, welche exakt „eine“ Aktivität unternommen werden sollte, um einige Steine automatisch ins Rollen zu bringen und andere Aktivitäten idealerweise obsolet zu machen.

Der Hintergrund ist, dass wir im Businessalltag an den unterschiedlichsten Stellschrauben drehen. Am Ende sind es oftmals so viele Schrauben, das wir irgendwann – meistens recht schnell – nicht mehr in der Lage sind zu identifizieren, welche kleine Handlung jetzt wirklich einen entscheidenden Vorteil oder die elementare Veränderung mit sich gebracht hat. 

Aktions-Diversifikation

Aktions-Diversifikation, sage ich dazu. Diversifikation mag an vielerlei Stellen gut und richtig sein, vielleicht jedoch nicht unbedingt im Businessalltag, wenn es darum geht, effizient und effektiv zu agieren und sein Unternehmen nach vorne zu bringen. Allzu oft werkeln insbesondere Einzelkämpfer an diversen Fronten ohne zu bemerken, dass sie keinen Schritt voran kommen, sondern im Gegenteil, auf der Stelle schwimmen bzw. sind langsam aber sicher rückwärts bewegen.

Diese eine Sache, um die es geht, hat es in sich. Denn sie ist in der Lage, diverse Handlungen im Nachgang, die ursprünglich parallel oder aufeinander folgend geplant waren, obsolet zu machen. Sie hat die Power, etwas wirklich wichtiges zu verändern. 

Es lohnt sich, darüber nachzudenken und fordert dich anfangs und fördert dich danach. Du wirst (hoffentlich) diese Gedanken-Spiele lieben, denn sie können deine Denkweise massiv verändern. Probiere es aus.

Ich will dir jedoch ein Beispiel geben, weil ich immer wieder erlebe, wie der eine oder andere im Gedankenwirrwarr am Ende zu leider gar keinen Ergebnissen kommt. Du kennst das, wenn sich jemand gedanklich im Kreise dreht und den Anfang vom Ende nicht mehr unterscheiden kann. Denn es ist so, dass ein Business ganz normal und aufeinander aufbauend geplant werden kann… wenn du dazu in der Lage bist und dich nicht von gewissen externen Impulsen beeinflussen lässt.

Es kann nicht oft genug betont werden, dass ein nachhaltig funktionierendes Geschäft nicht mit der Festlegung der Taktiken beginnt. Gerade in der heutigen Zeit, in der es überall nur so von Facebook- und sonstigen Ads wimmelt, scheint es so einfach zu sein, langfristig ein darauf basierendes Business aufzubauen. Eine solche Taktik mag kurzfristig funktionieren, jedoch möchte ich an dieser Stelle „alle Achtung“ sagen, denn du operierst auf dünnem Eis.

Der korrekte Weg zur Marke

Dieser beginnt definitiv nicht mit der Erstellung von Werbung sondern vielmehr mit deinem Markenkern, mit deiner Vision, deiner Mission sowie mit den geplanten Strategien. Erst im allerletzten Schritt kommen die Taktiken ins Spiel. The ONE Thing in diesem Zusammenhang will heißen, dass du dir zu Beginn sehr genau überlegst und immer wieder hinterfragst, welche eine Sache musst du tun, um dein Businesswachstum auf soliden Säulen zu bauen und am besten auch so aufgestellt bist, dass du nicht in Aktionismus agierst.

Choose wisely! 

Marketingziele 2020 festlegen

Zu Jahresbeginn machen sich die allermeisten Selbständigen und Unternehmer recht viele Gedanken über ihre Marketingziele für das neue Jahr oder evtl. sogar für das gerade begonnene Jahrzehnt – Marketingziele festlegen heißt es in den ersten Tagen. Es liegt die Weihnachtszeit hinter uns, wir sind in den meisten Fällen wieder runter gekommen vom vermutlich so turbulenten und hoffentlich erfolgreichen Jahr 2019. Zeit, wieder nach vorne zu schauen und die Aktivitäten für das laufende Jahr zu planen. Sofern sie dies nicht schon Ende 2019 getan haben, wird es nun allerhöchste Eisenbahn.

Warum soll ich mir Ziele setzen?

Noch immer geistern Gedanken wie „Warum soll ich mit eigentlich Ziele setzen?“ in den Köpfen der viel Beschäftigten und euch sei gesagt… wer seine Aktivitäten nicht plant und rechtzeitig mit der Umsetzung beginnt, wird wieder ein Jahr voller kurzfristiger Hüftschüsse und Spontanaktivitäten erleben. Leider spürt dies der Kunde in vielen Fällen. Unter (Hoch-) Druck erstellte Kampagnen und Produklaunches lassen dies oft erkennen. In der mangelhaften Ausführung oder in der hektisch anmutenden Umsetzung. 

Daher ist es wichtig, zu Beginn des Jahres einen Marketingplan zu erstellen, der klare Marketingziele beinhaltet und eine für alle intern daran mitarbeitenden Menschen einleuchtende Route vorgibt.

Das Stochern im Nebel war in meiner Laufbahn noch nie eine groß Erfolg versprechende Vorgehensweise.

Welche Marketingziele könntest du dir setzen?

Wirklich sehr oft werde ich auf das Thema „Reichweite aufbauen“ angesprochen und sehr oft liegt gerade in diesem so wichtigen Feld eine sehr große Unkenntnis vor. Die Basics, um Reichweite aufzubauen sind nicht bekannt und demnach nicht ansatzweise Umgesetzen bzw. begonnen.

Mach dich also schlau und lass dich beraten, wie du bekannt werden kannst, egal ob online oder offline. Je nach Tätigkeitsfeld sind beide Bereiche relevant. Am Ende ist ein guter Mix aus beiden oft ein gut gangbarer Weg.

Denk dran, Bekanntheit und Reichweite entscheidet am Ende über den Erfolg oder Misserfolg deines Business. Denn wer nicht gesehen wird, kann auch nicht gefunden werden und demnach keine neuen Kunden generieren.

Wie steht es um deinen Produktkanal? 

Überprüfe deinen Produktkanal. Mit welchem Produkt holst du deine Kunden ab? Wie läuft das Onboarding nach einem Kauf deines Angebotes? Wie ist der erste Eindruck deiner Kunden von deiner Dienstleistung? Wie geht es dann weiter, wenn der Kunde von dir gecoacht wird oder er deinen Onlinekurs nutzt?

Prüfe jeden Kundenkontaktpunkt auf Qualität. Denn nur Qualität zahlt sich langfristig aus. Alles mittelmäßige oder sogar schlechte – und da gibt es leider sehr viel da draußen im Markt – wird wenig nachhaltig sein und über kurz oder lang wieder vom Markt verschwinden. Überprüfe den logischen Aufbau deines Angebotes. Wird der Kunde wirklich gut durch dein Einzelbereiche deines Produktes geführt und schließt er mit einem Mehrwert ab. Wie steht es um den Nutzen nach der Inanspruchnahme deines Produktes? 

Gibt es so etwas wie ein Anschlussprodukt für diejenigen, die weiter mit dir arbeiten wollen? Die mehr von dir wissen und lernen wollen? Schau, dass du dein Wissen so gliederst, dass Kunden auch weiterhin die Möglichkeit haben, von dir zu lernen und sich weiterhin mit dir beschäftigen können.

Es geht natürlich einerseits darum, den Customer-Lifetime-Value zu erhöhen, jedoch insbesondere auch um deine Verpflichtung, dein Wissen weiterzugeben. Denn wer wirklich relevantes mit Nutzen versehenes Wissen hat ist in meinen Augen dazu verpflichtet, dies auch weiterzugeben. Ich persönlich mache dies im TRAIN THE TRAINER-Seminar, welches wir einmal pro Jahr durchführen.

Dann, wenn du nichts mehr zu sagen hast, akzeptiere dies und verlängere nicht künstlich deinen Produktkanal. Denk in diesem Zusammenhang an den zutreffenden Spruch „Schuster bleib bei deinen Leisten.“.  Der Kunde muss jederzeit wissen und verstehen können, wofür du stehst und was er bei dir bekommt und was eben nicht.

Wie gestalte ich einen Marketingplan?

Die ausführliche Beschreibung sowie die Umsetzung würde an dieser Stelle zu weit führen. Kurz, der Marketingplan beinhaltet alle Marketingmaßnahmen des Jahres oder des Halbjahres mit exakten Inhalten, Medien und Deadlines. Alles sollte in der Übersicht gut aufeinander abgestimmt sein und am Ende natürlich Sinn machen. Achte drauf, dass du entsprechend deiner Branche die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit spielst, die richtigen Kanäle Zielgruppen-gerecht auswählst und vielleicht dich nicht nur auf wenige Aktionen fokussierst, sondern dich etwas breiter und diversifizierter aufstellst.

Es gibt nicht den einen Königsweg und wenn er doch irgendwo existiert, lass dir gesagt sein, er wird nur für eine bestimmte Zeit funktionieren. Dafür ist das Marketing mittlerweile zu schnelllebig geworden als das es Evergreen-Lösungen gibt. Vielleicht nutzt du noch nicht das Email-Marketing oder nur zu 10%, vielleicht hast du dich zuletzt zu stark auf Social Media-Marketing gestürzt und stellst fest, dass dies nicht mehr so funktioniert wie früher.

Evtl. macht es Sinn, wieder mehr Artikel zu schreiben aus deinem Fachgebiet und diese zu veröffentlichen. Vielleicht, wenn du regional aufgestellt bist, nutzt du auch wieder mal die guten alten Handzettel oder Flyer? Sei kreativ, denn Kreativität ist mehr und mehr gefordert im Marketing. 

Welche Trends gibt es im Marketing?

Ich weiß nicht, ob dies allgemeine Trends oder eher meine persönliche Wunschvorstellungen sind. Sicherlich ist in den vergangenen Jahren das Werben auf Facebook sehr stark genutzt worden und hier und da auch übertrieben worden. Keine Session ohne Werbeeinblendung. Klar, so läuft es. Wenige ist mehr.

Und bitte keine Dauerbeschallung in Form von Retargeting Ads, die du deinen Nichtkäufern jeden Tag ohne Ende wieder vor Augen führst. Dies wirkt in meinen Augen eher kontra-produktiv. Am Ende ist die Zielperson nur noch genervt von dir und einem Angebot und deaboniert dich auf allen Kanälen. Ein wichtiger Punkt ist das „leiser ist das neue laut“, denn wir Marketer haben schon an vielen Stellen die Menschen da draußen mit übertriebenen Aufmerksamkeit erregenden Wordings abgestumpft.

Aufmerksamkeit und Wahrnehmung ist die Währung gerade im Marketing, doch sie darf nicht missbraucht werden. Also schau, dass du dir ein paar mehr Gedanken machst, bevor du die nächste Werbung platzierst. Steckt hinter deinem Angebot wirklich mehr als laute Werbung?

Dies sind nur ein paar Gedanken zur aktuellen Situation zu Beginn des Jahres und zu möglichen Trends und Entwicklungen in diesem Jahr. Ich freue mich, wenn ich dich mit dem einen oder anderen Punkt etwas inspirieren konnte. Dies Gedanken sind natürlich nur ein sehr kleiner Ausschnitt dessen, mit was du dich beschäftigen solltest. Ich wünsche dir viel Spaß damit und weiterhin sehr viel Erfolg in deinem Business.

Lass uns ein grandioses Marketingjahr 2020 haben.