The ONE thing… diese (verflixte) eine Sache

Manche von euch werden The ONE Thing schon gehört und sich damit beschäftigt oder den einen oder anderen Gedanken damit verbracht haben. Zu Recht, denn diese Gedanken sind schon oder werden im Laufe eurer Karriere wichtig.

The ONE Thing

The ONE thing“ lautet nicht nur der Titel eines mittlerweile recht bekannten Buches, sondern ist eine weit verbreitete Vorgehensweise, wenn es darum geht, zu identifizieren, welche exakt „eine“ Aktivität unternommen werden sollte, um einige Steine automatisch ins Rollen zu bringen und andere Aktivitäten idealerweise obsolet zu machen.

Der Hintergrund ist, dass wir im Businessalltag an den unterschiedlichsten Stellschrauben drehen. Am Ende sind es oftmals so viele Schrauben, das wir irgendwann – meistens recht schnell – nicht mehr in der Lage sind zu identifizieren, welche kleine Handlung jetzt wirklich einen entscheidenden Vorteil oder die elementare Veränderung mit sich gebracht hat. 

Aktions-Diversifikation

Aktions-Diversifikation, sage ich dazu. Diversifikation mag an vielerlei Stellen gut und richtig sein, vielleicht jedoch nicht unbedingt im Businessalltag, wenn es darum geht, effizient und effektiv zu agieren und sein Unternehmen nach vorne zu bringen. Allzu oft werkeln insbesondere Einzelkämpfer an diversen Fronten ohne zu bemerken, dass sie keinen Schritt voran kommen, sondern im Gegenteil, auf der Stelle schwimmen bzw. sind langsam aber sicher rückwärts bewegen.

Diese eine Sache, um die es geht, hat es in sich. Denn sie ist in der Lage, diverse Handlungen im Nachgang, die ursprünglich parallel oder aufeinander folgend geplant waren, obsolet zu machen. Sie hat die Power, etwas wirklich wichtiges zu verändern. 

Es lohnt sich, darüber nachzudenken und fordert dich anfangs und fördert dich danach. Du wirst (hoffentlich) diese Gedanken-Spiele lieben, denn sie können deine Denkweise massiv verändern. Probiere es aus.

Ich will dir jedoch ein Beispiel geben, weil ich immer wieder erlebe, wie der eine oder andere im Gedankenwirrwarr am Ende zu leider gar keinen Ergebnissen kommt. Du kennst das, wenn sich jemand gedanklich im Kreise dreht und den Anfang vom Ende nicht mehr unterscheiden kann. Denn es ist so, dass ein Business ganz normal und aufeinander aufbauend geplant werden kann… wenn du dazu in der Lage bist und dich nicht von gewissen externen Impulsen beeinflussen lässt.

Es kann nicht oft genug betont werden, dass ein nachhaltig funktionierendes Geschäft nicht mit der Festlegung der Taktiken beginnt. Gerade in der heutigen Zeit, in der es überall nur so von Facebook- und sonstigen Ads wimmelt, scheint es so einfach zu sein, langfristig ein darauf basierendes Business aufzubauen. Eine solche Taktik mag kurzfristig funktionieren, jedoch möchte ich an dieser Stelle „alle Achtung“ sagen, denn du operierst auf dünnem Eis.

Der korrekte Weg zur Marke

Dieser beginnt definitiv nicht mit der Erstellung von Werbung sondern vielmehr mit deinem Markenkern, mit deiner Vision, deiner Mission sowie mit den geplanten Strategien. Erst im allerletzten Schritt kommen die Taktiken ins Spiel. The ONE Thing in diesem Zusammenhang will heißen, dass du dir zu Beginn sehr genau überlegst und immer wieder hinterfragst, welche eine Sache musst du tun, um dein Businesswachstum auf soliden Säulen zu bauen und am besten auch so aufgestellt bist, dass du nicht in Aktionismus agierst.

Choose wisely!